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Reisefinder - Entdeckungen in Südböhmen - A_SBOZDV

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Entdeckungen in Südböhmen

Architekturschätze im Herzen Europas

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln




Reisetermin: 20.05. - 26.05.2023
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Diese außergewöhnliche Studienreise unter Leitung der Kölner Dombaumeisterin i. R. führt Sie nach Südböhmen, in eine Landschaft reich an dramatischer Geschichte; mit kultureller und künstlerischer Tradition, die Hunderte von Städten, Burgen, Schlössern und Sakralbauten prägte. Ihr Standort ist České Budějovice – Budweis – das Herz Südböhmens.
Diese historische Stadt, eingebettet in eine malerische Umgebung am Zusammenfluss der Moldau und der Maltsch, beeindruckt mit majestätischen Denkmälern und imposanten Bauwerken aus einer über 750-jährigen Geschichte.
Auf den Spuren des fränkisch-böhmischen Adelsgeschlechts Schwarzenberg besuchen Sie die Schlösser Český Krumlov, Hluboká und Třeboň. Mit der Zisterzienserabtei Vyšší Brod und dem Augustinerkloster in Tábor stehen zwei außergewöhnliche religiöse Denkmäler feinster sakraler Architektur auf Ihrem Programm. Der Besuch des niederösterreichischen Zisterzienserstiftes Zwettl sowie der Burg Nové Hrady aus dem Besitz der aristokratischen Familie Rosenberg runden diese eindrucksvolle Reise ab.


1. Tag Willkommen in Südböhmen, Land der historischen Denkmäler

Flug von Köln nach Wien (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Bevor Sie zu Ihrem Standorthotel in Budweis fahren, besuchen Sie im niederösterreichischen Zwettl das Zisterzienserstift, in dem Mönche seit über 875 Jahren nach der Regel des Heiligen Benedikt leben und arbeiten. Nach dem Mittagessen im Stift werden Sie zu einer Führung erwartet. Der Rundgang führt Sie durch die bewegte Geschichte des Klosters zurück bis ins Mittelalter. Noch heute beeindruckt die einzigartige Kunst und Architektur des romanisch-gotischen Kreuzgangs und des Dormitoriums.
Fahrt nach Budweis zum Check-in und Zimmerbezug in Ihrem, im Zentrum der Stadt gelegenen Hotel, für die folgenden 6 Übernachtungen.
Zeit zur Erholung. Informationsgespräch und Einführung in die Thematik der folgenden Tage.
Am Abend gemeinsames Abendessen im Restaurant Ihres Hotels.

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2. Tag Český Krumlov, Zlata Koruna und Vyšší Brod Prächtige Architektur entlang der Moldau

Während eines kurzen Stadtrundgangs lernen Sie Südböhmens Metropole Budweis kennen. Auf dem großen, rechteckigen Marktplatz mit bedeutenden Baudenkmälern des Barocks begegnet Ihnen Zeitgeschichte auf Schritt und Tritt.
Es geht weiter zum ehemaligen Zisterzienserkloster Zlata Koruna (Goldenkron) aus dem 13. Jh., dessen Ordensgemeinschaft im 17. Jh. aufgelöst wurde. Gut erhalten und heute noch zu besichtigen sind die gotische Klosterkirche mit wertvoller Innenausstattung sowie der im 17./18. Jh. im Barockstil umgestaltete Kapitelsaal.
Anschließend besuchen Sie Český Krumlov (Böhmisch Krumau), sicherlich einer der vielen Höhepunkte dieser Reise. Die mittelalterliche Innenstadt zählt seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe, und so wundert es nicht, dass die Altstadt zur Denkmal-Schutzzone erklärt wurde.
Die einst mächtigen böhmischen Adelsgeschlechter errichteten auf diesem, an den Mäandern der Moldau strategisch vorteilhaft gelegenen Areal, mit ihrem Herrschersitz ein architektonisches Denkmal.
Auf den Resten der Burg entstand später ein prächtiges Renaissance-Schloss sowie im Umland eine Siedlung, die das historische mittelalterliche Stadtbild Krumaus bis heute bewahrt hat.
Besichtigung des historischen Komplexes des Schlosses Český Krumlov, der von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Besonders beeindruckt das barocke Schlosstheater mit originaler Bühnenmaschinerie und Originalkulissen.
Führung in der St.-Veit-Kirche, ein gotischer, dreischiffiger Kirchenbau aus den Jahren 1407–1439. Die Kirche wurde auf den Fundamenten eines älteren Baus aus dem Jahr 1309 errichtet.
Den Ufern der oberen Moldau folgend, kommen Sie am Nachmittag zum Zisterzienserkloster und geistigen Zentrum Südböhmens: Vyšší Brod (Hohenfurt). Einst vom böhmischen Ständepolitiker Peter Wok von Rosenberg im Jahr 1259 gegründet, lebt hier noch heute eine kleine Mönchsgemeinschaft.
Neben der gotischen Klosterkirche mit einem frühbarocken Altar und dem Kapitelsaal sehen Sie die eindrucksvolle barocke Bibliothek mit ca. 70 000 Bänden, kostbaren Handschriften sowie Erstdrucken.
Mit dem byzantinischen Zawisch-Kreuz befindet sich im Rosenberg-Oratorium eine der wertvollsten Reliquien der Welt.
Rückkehr ins Hotel nach Budweis und gemeinsames Abendessen.

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3. Tag Eindrucksvolle Bau-Ensembles Prachatice und Vimperk im Dreiländereck

Der heutige Tag beginnt mit einer Besichtigung von Prachatice (Prachatitz) im Böhmerwald-Vorland. Am Goldenen Steig, einem der historisch wichtigsten Handelswege gelegen, ist die Stadt bereits seit dem Mittelalter geschichtlich bedeutsam und konnte ihr einzigartiges Stadtbild im Renaissancestil inmitten der auch heute noch intakten Stadtmauern bewahren.
Besichtigung der spätgotischen Kirche Sankt Jakobus aus dem 14. Jh. Die Überreste gotischer Wandmalereien und das Interieur mit barocken Elementen spiegeln eindrucksvoll den Einfluss unterschiedlicher Architekturstile im Laufe der Jahrhunderte wider.
Ein Rundgang durch die Stadt zeigt Ihnen einige der schönsten und prachtvoll verzierten Bürgerhäuser. Sie zeugen noch heute von dem Reichtum, den einst der Handel mit Salz einbrachte.
Am Nachmittag besichtigen Sie Vimperk (Winterberg), malerisch im Böhmerwald gelegen. Aus einer kleinen Ansiedlung heraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte die heutige Stadt, die ihren Aufschwung der Glas- und Druckindustrie zu verdanken hatte.
Im Rahmen einer Führung erkunden Sie das hoch über der Stadt thronende, auf dem einstigen Burggelände erbaute Schloss Vimperk. Das Gebäudeensemble besteht aus drei Teilen, deren Entstehung teilweise bis in das 13. Jh. zurückreicht.
Der Tag klingt mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant aus.

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4. Tag Tudor, Renaissance und Bauernbarock: Hluboká, Kratochvíle, Holašovice

Eines der schönsten Schlösser des Landes erwartet Sie heute! Hluboká (Frauenberg) wurde ursprünglich als Wachtburg errichtet und im 19. Jh. von den Fürsten Schwarzenberg umgebaut. Die märchenhafte Schlossanlage im Tudorstil thront weithin sichtbar über Fluss und Land. Die Schätze des mit wertvollem Mobiliar und einer großen Bibliothek ausgestatteten Schlosses sind kaum zu beziffern; feinste Tapisserien und Fayencen krönen die wertvollen Bestände.
Ein Kleinod im Renaissancestil erkunden Sie während einer Führung durch das kleine Jagdschloss Kratochvíle (Kurzweil). Im 16. Jh. ließ Wilhelm von Rosenberg einen Sommersitz anlegen – mit herrlichen Stuckarbeiten, einem imposanten Kamin und einem Garten ganz im italienischen Stil.
UNESCO-Weltkulturerbe und Märchenkulisse zugleich erwarten Sie in Holašovice (Hollschowitz). Wie einst vor 800 Jahren sind auch heute noch viele ursprünglichen Gebäude des kleinen Ortes bewohnt! Bauernhöfe, Ställe, Gaststätten, eine Schmiede, eine Kapelle – der ganze Ort gleicht einem Freilichtmuseum.
Dank umfangreicher Renovierungen im Stil des „Bauernbarock“ scheinen die anmutigen Häuserfassaden mit ihren farbenfrohen Giebeln einem Bilderbuch entsprungen zu sein.
Sie beenden den Tag voller interessanter Eindrücke mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel.

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5. Tag Eindrucksvolle Architekturdenkmäler Třeboň und Jindřichův Hradec

Ihr Programm beginnt mit einem Rundgang durch den historischen Stadtkern des anmutigen Renaissancestädtchens Třeboň (Wittingau) inmitten herrlicher Natur. Das charmante Stadtbild des kleinen Kurortes blieb über die Jahrhunderte hinaus erhalten.
Mit dem im 16. Jh. erbauten Schloss Třeboň (heute ein Landesarchiv) besuchen Sie einen der landesweit größten Schlosskomplexe.
Der zugehörige Park im englischen Stil bildet eine grüne Oase inmitten der Stadt. Ein Spaziergang vorbei an den in dieser Gegend typischen Fischteichen bringt Sie zur majestätischen Gruft im neogotischen Stil der Adelsfamilie Schwarzenberg, Grablege der Schwarzenberger seit Mitte des 19. Jh.s, in der 26 Särge aufbewahrt werden.
Am Nachmittag besuchen Sie Jindřichův Hradec (Neuhaus), eine historische Stadt an der mährischen Grenze, deren Ursprünge vermutlich im 10. Jh. liegen. Die Stadtgeschichte wurde von vielen geistlichen Einflüssen geprägt. So haben hier beispielsweise der Deutschorden, die Templer, die Franziskaner und auch die Jesuiten ihre Spuren hinterlassen.
Das gleichnamige eindrucksvolle Schloss, das Sie ebenfalls besichtigen, zählt heute zu den Nationalen Kulturdenkmälern des Landes. Originale Wandmalereien, eine reiche Innenausstattung und die wertvollen Gemälde zeugen vom Reichtum der einstigen Burgherren.
Rückkehr nach Budweis und Abendessen im Hotel.

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6. Tag Sakrale Kunst in Tábor und Bechyně

Es geht heute zur geschichtsträchtigen, nach dem biblischen Berg benannten Stadt Tábor, in deren Zentrum prunkvolle Gebäude verschiedenster Baustile von Gotik über Renaissance bis Barock zu sehen sind.
Sie besichtigen den Paradieshof und den Kreuzgang des ehemaligen Augustinerklosters aus dem 17. Jh., das im klassischen Barockstil gehalten ist.
Im kleinen Kurort Bechyně (Bechin) unternehmen Sie einen Rundgang durch die Stadt, die inmitten einer malerischen Landschaft über dem Fluss Lužnice (Lainsitz) erbaut wurde.
Besonders eindrucksvoll ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt. Ein kurzer Spaziergang führt hoch zum Schloss Bechyně, dessen Ursprung in das 13. Jh. zurückführt. Peter Wok aus dem Adelsgeschlecht der Rosenberger ließ den Komplex im Renaissancestil umbauen (Außenbesichtigung).
Das Abschiedsabendessen im Hotel bietet Ihnen Gelegenheit, diese außergewöhnliche Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.

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7. Tag Auf den Spuren Böhmens Adliger

Nach dem Frühstück erfolgt der Check-out im Hotel. Der letzte Tag Ihrer Reise führt Sie wieder auf die Spuren der böhmischen Fürsten und beginnt mit einem Besuch der ehemaligen Festung Burg Nove Hrady (Gratzen), die nach einer zerstörenden Explosion im Jahr 1573 restauriert wurde.
Besonders eindrucksvoll ist der 15 Meter tiefe und 23 Meter breite die Burg umgebende Wassergraben, einer der größten des Landes.
Abfahrt in Richtung Waldviertel, dessen Name vom Waldreichtum der Region herrührt. Die einzigartige natürliche Vielfalt, das gesunde Klima und eine intakte Fauna prägen diesen Landstrich, der sich im Norden Österreichs bis zur tschechischen Grenze erstreckt.
Kurz hinter der Grenze legen Sie in der malerischen mittelalterlichen Stadt Weitra im nördlichen Waldviertel einen letzten Stopp ein. Diese älteste Braustadt Österreichs beeindruckt durch ihr farbenfrohes historisches Stadtbild und die gut erhaltenen Stadtmauern, die teilweise noch die originale Zinnen-Bekrönung aufweisen.
Nach einem Rundgang durch diese historische „Stadtmauer-Stadt“ haben Sie noch etwas freie Zeit, die Sie zum Besuch eines der zahlreichen Geschäfte des Kunsthandwerks oder für individuelle Besichtigungen nutzen können, bevor Sie zum Flughafen aufbrechen.
Am Flughafen Wien angekommen, treten Sie den Rückflug nach Köln an.

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Bildnachweis:

Jindřichův Hradec CC0 at-pixabay
Altstadt von Budweis CC0 at-pixabay
Český Krumlov CC0 at-pixabay
Zisterzienserkloster Vyšší Brod CC0 at-pixabay
Schloss Vimperk CC0 at-pixabay
Schloss Hluboká CC-BY korom-at-flickr
Holašovice CC0 at-pixabay
Gruft des Hauses Schwarzenberg in Třeboň CC0 at-pixabay
Marktplatz in Tábor CC0 at-pixabay
Bechyně CC0 at-pixabay
Burg Nove Hrady CC0 at-pixabay
Weitra CC0 at-pixabay

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin zu Köln i. R.
  • 4-Sterne-Standorthotel im historischen České Budějovice (Budweis) am Zusammenfluss der Moldau und der Maltsch
  • Führung im weltweit drittältesten Zisterzienserkloster Stift Zwettl im Waldviertel
  • Südböhmen, eine Landschaft reich an dramatischer Geschichte
  • Auf den Spuren des fränkisch-böhmischen Adelsgeschlechts Schwarzenberg
  • Besuch der prachtvollen Zisterzienserabtei Vyšší Brod (Hohenfurth)
  • Der Paradieshof des ehemaligen Augustinerklosters in Tábor
  • Burg Nové Hrady (Burg Gratzen) aus dem Besitz der aristokratischen Familie Rosenberg
  • Das Renaissance-Städtchen Prachatice (Prachatitz), eines der besterhaltenen städtischen Bauensembles der Tschechischen Republik
  • Südböhmische Perle Jindřichův Hradec (Neuhaus)
  • Einzigartige Teichlandschaft rund um das idyllische Städtchen Třeboň (Wittingau)
  • Bauernbarock und UNESCO-Weltkulturerbe Holašovice (Hollschowitz)
  • Besichtigung des neugotischen Schlosses Hluboká (Frauenberg)
  • UNESCO-Weltkulturerbe und Renaissancejuwel Český Krumlov (Böhmisch Krumau)

Jindřichův Hradec CC0 at-pixabay
Altstadt von Budweis CC0 at-pixabay
Český Krumlov CC0 at-pixabay
Zisterzienserkloster Vyšší Brod CC0 at-pixabay
Schloss Vimperk CC0 at-pixabay
Schloss Hluboká CC-BY korom-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Willkommen in Südböhmen, Land der historischen Denkmäler
  2. Český Krumlov, Zlata Koruna und Vyšší Brod Prächtige Architektur entlang der Moldau
  3. Eindrucksvolle Bau-Ensembles Prachatice und Vimperk im Dreiländereck
  4. Tudor, Renaissance und Bauernbarock: Hluboká, Kratochvíle, Holašovice
  5. Eindrucksvolle Architekturdenkmäler Třeboň und Jindřichův Hradec
  6. Sakrale Kunst in Tábor und Bechyně
  7. Auf den Spuren Böhmens Adliger


Holašovice CC0 at-pixabay
Gruft des Hauses Schwarzenberg in Třeboň CC0 at-pixabay
Marktplatz in Tábor CC0 at-pixabay
Bechyně CC0 at-pixabay
Burg Nove Hrady CC0 at-pixabay
Weitra CC0 at-pixabay

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  • 20.05.2023 – 26.05.2023

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