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Israel

Schauplatz der Menschheitsgeschichte

Leserreise für die Kölner Zeitungen



Reisetermin: 06.10. - 13.10.2022
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Seit Jahrtausenden ist das Heilige Land ein bedeutender Schauplatz der Menschheits- und Kulturgeschichte. Das Land, in dem sich die Traditionen von Abendland und Morgenland immer wieder neu begegnen, ist gleichzeitig die Wiege dreier Weltreligionen. Eindrucksvoll bezeugen archäologische Funde, Architektur und Kunst das gemeinsame historische Erbe von Juden, Muslimen und Christen.
Am See Genezareth entdecken Sie die Wurzeln des Christentums. In Bethlehem, der Partnerstadt von Köln, besuchen Sie die umfassend renovierte Geburtskirche und die Katharinenkirche.
Ein Höhepunkt Ihrer Reise sind die ausführlichen Besichtigungen in Jerusalem, der Stadt, in der Glaube und Geschichte eine untrennbare Verbindung eingegangen sind. Großartige Landschaften erwarten Sie am Toten Meer und auf der Festung Masada.


1. Tag Flug nach Tel Aviv – See Genezareth

Linienflug mit Lufthansa von Köln über München nach Tel Aviv. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel am See Genezareth, Standort für die ersten 3 Übernachtungen. Mit einem gemeinsamen Abendessen klingt der Tag aus.

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2. Tag Die Wurzeln des Christentums

Mit einer Fläche von mehr als 160 qkm ist der See Genezareth das wichtigste Trinkwasserreservoir der Region und verwandelt die Landschaften im Norden Israels in einen blühenden und fruchtbaren Garten. Heiße Quellen machten den See schon in der Antike zu einem beliebten Erholungsziel.
Zum Auftakt des heutigen Tages besichtigen Sie die Brotvermehrungskirche in Tabgha. An das Wirken Jesu erinnern die schönsten Mosaiken des Landes.
Direkt am Seeufer steht die aus Basaltstein errichtete Primatskapelle. Vor dem Altar erhebt sich ein Fels, auf dem Jesus mit seinen Jüngern gespeist haben soll. Auf den Spuren Jesu fahren Sie weiter auf den Berg der Seligpreisungen und genießen einen herrlichen Panoramablick. Die achteckige Kirche stammt aus dem 20. Jh. und erinnert an die Bergpredigt.
Zur Mittagspause besuchen Sie eines der vielen Restaurants am Seeufer. Hier bietet sich die Gelegenheit, den berühmten Petersfisch zu essen (fakultativ).
Am Nachmittag besichtigen Sie das umfangreiche Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Kapernaum. Der Heimatort des Apostels Petrus spielt im Neuen Testament eine herausragende Rolle. Besonders eindrucksvoll sind die Ruinen einer Synagoge aus weißem Kalkstein, die aus dem 3. oder 4. Jh. stammt.
Zum Abschluss des Tages unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth und genießen herrliche Ausblicke auf die Landschaft und die den See umgebenen Gebirge.
Rückfahrt zum Hotel und gemeinsames Abendessen.

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3. Tag Auf den Spuren der Kreuzfahrer

Am Vormittag fahren Sie in die an der Mittelmeerküste liegende Hafenstadt Akko, deren verwinkelte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Besonders eindrucksvoll sind die lange verschütteten Bauwerke der mittelalterlichen Kreuzfahrerstadt. Die zum großen Teil unterirdischen Hallen mit ihren gotischen Gewölben dienten den Rittern des Johanniterordens als Hauptquartier. Bei einem Spaziergang durch den farbenfrohen Basar entdecken Sie die Karawanserei Khan el Umdan.
Entlang der Küste führt Ihr Ausflug weiter nach Haifa. Wahrzeichen der Hafenstadt ist der von wunderschön angelegten, persischen Gärten umgebene Bahai-Schrein. (Außenbesichtigung). Den schönsten Blick auf die Anlage mit dem Mausoleum des Religionsstifters genießen Sie von oben.
Über das Karmel-Gebirge fahren Sie weiter in die heute arabisch geprägte Stadt Nazareth und besichtigen die moderne Verkündigungskirche. Sie wurde über den Grotten gebaut, die nach altchristlicher Überlieferung die Wohnung der Hl. Familie gewesen sind.
Zum Abschluss des Tages besuchen Sie die sogenannte Hochzeitskirche in Kana.
Anschließend Rückfahrt zu Ihrem Hotel am See Genezareth und gemeinsamen Abendessen.

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4. Tag Durch das Jordantal ans Tote Meer

Auf Ihrer Weiterreise erkunden Sie am Vormittag das bedeutende Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Bet Shean. Das wunderbar erhaltene Theater, die von Säulen gesäumte Palladiusstraße und die Thermenanlagen geben einen Einblick in die Zeit, als die römisch-byzantinische Stadt Hauptstadt eines mächtigen Städtebundes war.
Durch das Jordantal fahren Sie anschließend weiter an das Tote Meer. Der für seinen hohen Salzgehalt bekannte See wird vom Jordan gespeist und liegt mehr als 400 m unter dem Meeresspiegel.
Mit einer Seilbahn fahren Sie auf das Felsplateau Masada, von dem sich ein umfassender Ausblick bis hin zu den Bergen Jordaniens bietet. Bei einem Rundgang besichtigen Sie die Ruinen der für König Herodes gebauten Palastfestung. Die exponierte Lage mit steil abfallen Felswänden machte die Festung zu einem idealen Zufluchtsort. Beim Aufstand gegen die Römer verschanzten sich hier im 1. Jh. jüdische Rebellen, die, in aussichtsloser Lage gegen die Übermacht der römischen Legionen, schließlich kollektiven Selbstmord begingen. Diese Tat macht Masada für Israel zu einem imposanten Symbol der Freiheit.
Am Abend erreichen Sie Ihr Hotel in Jerusalem, Standort für die kommenden 4 Übernachtungen.
Nach dem Zimmerbezug gemeinsames Abendessen im Hotel.

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5. Tag Jerusalem, die Heilige Stadt

Zum Auftakt des Tages fahren Sie am Vormittag auf den Ölberg und genießen die wohl schönste Aussicht auf die Silhouette von Jerusalem. Ihr Blick schweift über die Fülle jüdischer Gräber und das Kidron-Tal auf die von einer wuchtigen Stadtmauer umgebene Altstadt mit dem Tempelberg und der goldglänzenden Kuppel des Felsendoms.
Ein Spaziergang führt von dort zur Franziskanerkapelle Dominus Flevit und weiter durch den Garten Gethsemane, mit seinen uralten Olivenbäumen, zur Kirche der Nationen. In unmittelbarer Nähe besichtigen Sie das Mariengrab, das sich in der byzantinischen Krypta einer Kirche aus der Zeit der Kreuzfahrer befindet.
Durch das Löwentor betreten Sie die Altstadt von Jerusalem. Unmittelbar hinter der Stadtmauer liegt die mittelalterliche St.-Anna-Kirche. Das Gotteshaus aus dem 12. Jh. ist die wohl schönste, erhaltene romanische Kirche der Stadt. Viele Besucher und Chöre nutzen die außergewöhnliche Akustik zu einem kurzen und spontanen A-capella-Konzert.
Nach Ihrer Besichtigung folgen Sie dem Kreuzweg auf der Via Dolorosa bis zur Grabeskirche, die sich über Golgatha und dem Grab Christi erhebt. Bei Ihrem Rundgang besuchen Sie die griechisch-orthodoxe Kreuzigungskapelle und die Engelskapelle mit dem jüngst renovierten Grab Christi.
Fahrt auf den Zionsberg und Besuch der Dormitio-Abtei. Hier haben deutsche Benediktiner mit einem sehr angesehenen Studienkolleg ein wertvolles ökumenisches Zentrum geschaffen. Die Rundkirche aus dem Anfang des 20. Jh.s vereinigt verschiedene Architekturstile und besitzt einen sehenswerten Mosaikfußboden.
Anschließend besuchen Sie das Grab von König David und den Abendmahlssaal. Hier hat gemäß altchristlicher Überlieferung Jesus Christus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert.
Rückfahrt zum Hotel und Abendessen.

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6. Tag Bethlehem, die Geburtsstätte Jesu

Die von Obstplantagen, Weinbergen und Olivenhainen umgebene Stadt Bethlehem liegt in den Palästinensischen Autonomiegebieten und gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtorten im Heiligen Land. Bethlehem ist darüber hinaus seit 1996 Partnerstadt von Köln.
Zum Auftakt besichtigen Sie die Geburtskirche, die über der Grotte gebaut wurde, in der nach biblischer Überlieferung Jesus Christus geboren wurde. Die Ursprünge des Gotteshauses reichen bis ins 4. Jh. zurück. Sie gehört damit zu den ältesten christlichen Kirchen im Heiligen Land und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Direkt an das Areal der Geburtskirche angebaut wurde im 19. Jh. die römisch-katholische Katharinenkirche.
Am Nachmittag fahren Sie noch einmal nach Jerusalem und besichtigen Sie die ausdrucksstarken Glasfenster, die Marc Chagall für die Synagoge des Hadassah-Klinikums geschaffen hat. Die Fenster stammen aus den 1960er Jahren und zeigen die zwölf Stämme Israels.
Zum Abschluss des Tages besuchen Sie die nationale Gedenkstätte Yad Vashem, die an die Geschichte und die Opfer des Holocaust erinnert.

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7. Tag Zeitreise durch die jüdische Geschichte

Am Vormittag führt, sofern es die israelischen Sicherheitsbehörden erlauben, ein Spaziergang über den Tempelberg. Dieser Ort ist für die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und den Islam von herausragender Bedeutung. Sie sehen die Al-Aqsa-Moschee und den mit strahlendblauen Fayencen geschmückten Felsendom (beides Außenbesichtigungen).
Mit der Westmauer, der so genannten Klagemauer, besuchen Sie die heiligste Stätte des Judentums. Viele Menschen kommen täglich, um hier zu beten und stecken kleine Zettel mit Wünschen, Danksagungen und Gebeten in die Spalten der Mauer.Anschließend erkunden Sie bei einem Rundgang das jüdische Viertel der Jerusalemer Altstadt. Bei der Restaurierung der Häuser und Synagogen haben Archäologen viele bedeutende Zeugnisse aus der Zeit der Antike gefunden. Beim Ihrem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Basare bietet sich auch die Gelegenheit für individuelle Entdeckungen oder zum Besuch eines der vielen typischen Restaurants.
Durch das moderne Regierungsviertel mit der Knesset, dem Sitz des israelischen Parlaments, fahren Sie am Nachmittag zum Israel-Museum. Ein beeindruckendes Freilichtmodell zeigt die Stadt Jerusalem zur Zeit des zweiten Tempels. Im architektonisch eindrucksvollen Schrein des Buches wird ein Teil der berühmten Schriftrollen von Qumran ausgestellt.
Rückfahrt zum Hotel. Mit einem gemeinsamen Abendessen klingt Ihre erlebnisreiche Reise aus.

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8. Tag Tel Aviv – Deutschland

Mit vielen neuen Eindrücken heißt es heute Abschied nehmen von Israel. Fahrt zum Flughafen von Tel Aviv und Rückflug über München nach Köln.

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Bildnachweis:

Felsendom in Jerusalem CC0-at-pixabay
Kirche der Seligpreisungen CC0-at-pixabay
Kapernaum CC0 Berthold Werner-at-wikimedia.commons
Karawanserei Khan el Umdan CC0 Berthold Werner-at-wikimedia.commons
Bahai-Gärten in Haifa CC0-at-pixabay
Verkündigungskirche in Nazareth CCBY xiquinhosila-at-flickr
Römisches Theater in Bet Shean CCBY Ricardo Tulio Gandelman-at-flickr
Kirche der Nationen CC0-at-pixabay
Grabeskirche CC0-at-pixabay
Katharinenkirche Bethlehem CCBYSA Zairin-at-wikimedia.commons
Klagemauer CC0-at-pixabay

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Harald Biskup, Historiker und bis 2016 Chefreporter des Kölner Stadt-Anzeigers
  • Die Wurzeln des Christentums am See Genezareth
  • Antike Ausgrabungen in Kapernaum und Bet Shean
  • Mittelalterliche Architektur in der Kreuzfahrerstadt Akko
  • Seilbahnfahrt auf die Festung Masada am Toten Meer
  • Auf der Via Dolorosa durch Jerusalems Altstadt zur Grabeskirche
  • Besuch von Bethlehem, der Partnerstadt Kölns
  • Chagalls fantastische Glasfenster im Hadassah-Klinikum
  • Der berühmte Schrein des Buches im Israel-Museum

Felsendom in Jerusalem CC0-at-pixabay
Kirche der Seligpreisungen CC0-at-pixabay
Kapernaum CC0 Berthold Werner-at-wikimedia.commons
Karawanserei Khan el Umdan CC0 Berthold Werner-at-wikimedia.commons
Bahai-Gärten in Haifa CC0-at-pixabay

Reiseverlauf

  1. Flug nach Tel Aviv – See Genezareth
  2. Die Wurzeln des Christentums
  3. Auf den Spuren der Kreuzfahrer
  4. Durch das Jordantal ans Tote Meer
  5. Jerusalem, die Heilige Stadt
  6. Bethlehem, die Geburtsstätte Jesu
  7. Zeitreise durch die jüdische Geschichte
  8. Tel Aviv – Deutschland


Verkündigungskirche in Nazareth CCBY xiquinhosila-at-flickr
Römisches Theater in Bet Shean CCBY Ricardo Tulio Gandelman-at-flickr
Kirche der Nationen CC0-at-pixabay
Grabeskirche CC0-at-pixabay
Katharinenkirche Bethlehem CCBYSA Zairin-at-wikimedia.commons
Klagemauer CC0-at-pixabay

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Harald Biskup, Historiker und bis 2016 Chefreporter des Kölner Stadt-Anzeigers

Harald Biskup hat in Köln und Bonn Geschichte, politische Wissenschaften und Anglistik studiert. Bis Ende 2016 gehörte er fast 40 Jahre lang in verschiedenen Funktionen der Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ an. Zuletzt war er seit 1996 Chefreporter und schrieb auch für die „Berliner Zeitung“ und die „Frankfurter Rundschau“. Für Israel und den Nahen Osten interessierte er sich schon während seines Studiums. Als junger Journalist besuchte er vor den Nazis geflüchtete Rheinländer in Haifa. Bei späteren Reisen berichtete er u.a. über Pilgertourismus im Heiligen Land, über das besondere deutsch-israelische Verhältnis und über die schwierige Situation der christlichen Palästinenser.

Termine

  • 06.10.2022 – 13.10.2022

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