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Reisefinder - Rom - Schätze des frühen Christentums - A_ROMZDVW23

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Rom - Schätze des frühen Christentums

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 22.03. - 27.03.2023
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ROM – die „Ewige Stadt“. Von der Antike bis zum Barock war Rom Mittelpunkt der Welt.
Und auch heute noch ist Rom eine Metropole des Abendlandes und des Christentums.
In 1000 Jahren antiker und 2000 Jahren christlicher Geschichte wurden in dieser Stadt unzählbare und einzigartige Kunstschätze gebaut und angesammelt. Ein thematischer Schwerpunkt dieser Reise liegt auf dem unvergleichlich reichen frühchristlichen Rom.
Höhepunkte Ihrer Besichtigungen sind der Petersdom, Santa Maria Maggiore, die imposante Lateransbasilika und San Clemente mit seiner faszinierenden Unterkirche! Aber Sie erkunden auch unbekanntere Schätze wie die Kirchen Sant‘Agnese fuori le Mura mit dem Mausoleum der Constantia, Santi Giovanni e Paolo mit Resten eines römischen Wohnhauses und Santi Cosma e Damiano mit wunderbarer Mosaikkunst.
Abgerundet wird die Reise durch einen Besuch der idyllischen Ausgrabungsstätte Ostia Antica, der Domitilla-Katakomben und von Sankt Paul vor den Mauern mit seinem zauberhaften Kreuzgang. Zudem verkosten Sie bei einem Ausflug in die Albaner Berge den frischen Weißwein der Region.
Begleiten Sie die ehemalige Kölner Dombaumeisterin auf einer einzigartigen Reise in eine ihrer Lieblingsstädte!


1. Tag Köln – Rom

Flug mit Eurowings von Köln nach Rom (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Vom Flughafen fahren Sie direkt zu dem nahen und faszinierenden Ausgrabungsgelände Ostia Antica, die Hafenstadt des antiken Roms. Bewundern Sie liebevoll restaurierte Thermen sowie Heiligtümer und Wohnviertel, die antiken Lebensstil atmosphärisch echt ins 20. Jh. übermitteln.
Der Bus bringt Sie zu Ihrem komfortablen 4-Sterne-Standorthotel, in dem Sie Ihre Zimmer für die nächsten 5 Nächte beziehen.
Gemeinsames Begrüßungsabendessen im Hotel.

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2. Tag San Clemente – Aventin

Freuen Sie sich heute auf die beeindruckende Kirche San Clemente, die über einem Mithras-Heiligtum neben noch sichtbaren altrömischen Wohnhäusern entstand. Die Unterkirche gilt als eine Schatzkammer der romanischen Wandmalerei. In der Oberkirche sehen Sie wunderschöne Renaissancefresken in der kleinen Katharinenkapelle.
Im Andenken an die orientalischen Märtyrer-Ärzte Kosmas und Damian ließ Papst Felix IV. (526–530) im 6. Jh. die Kirche Santi Cosma e Damiano weihen. Aus dieser Zeit stammen wunderbare Mosaikarbeiten in der Apsis und im Triumphbogen. Im Jahr 1632 erhielt der Bau eine barocke Innenausstattung mit einer reichgestalteten Holzdecke.
An der Piazza della Bocca della Verità mit ihren eindrucksvollen steinernen Zeugen des christlichen Roms besichtigen Sie die bemerkenswert harmonisch gestaltete Kirche Santa Maria in Cosmedin. Ihr hoher Campanile gilt als schönster der Stadt. Der Innenraum ist prachtvoll mit Marmor ausgestaltet und zeigt das große Können von mittelalterlichen Architekten, Bildhauern und Dekorateuren aus der Zeit von 772 bis etwa 1124. Die Hallenkrypta mit christlichen Gräbern verbindet heidnische und christliche Elemente.
Zum Abschluss des heutigen Tages statten Sie Santa Sabina auf dem Aventin-Hügel einen Besuch ab. Im Mittelportal sehen Sie die älteste aus Holz geschnitzte Tür christlicher Kunst. Hier werden in künstlerisch ausdrucksstarker Weise Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament dargestellt. Ein Mosaik im Innern zeigt die „Kirche aus den Heiden“ und die „Kirche aus den Juden“ – ein wichtiges Thema frühchristlicher Kunst.

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3. Tag Vatikan

Am Vormittag spazieren Sie über den von Bernini gestalteten Petersplatz mit seinen Kolonnaden und blicken auf die eindrucksvolle Fassade von St. Peter. Die berühmteste Kirche der Christenheit, die Mittelpunkt und Ziel von Gläubigen aus aller Welt ist, beeindruckt durch ihre ungeheuren Ausmaße. Zu den großartigen Kunstschätzen zählen die Pietà von Michelangelo, ein bewegendes Werk von vollendeten Proportionen, die Grabmäler der Päpste, das Altarziborium und die von Michelangelo erbaute Kuppel.
Als 1546 der Boden der Peterskirche um 3,2 m höher gelegt wurde, entstanden die sogenannten Vatikanischen Grotten, in denen viele spätere Päpste ihre letzte Ruhestätte fanden.
Nach der Besichtigung besuchen Sie in der Altstadt das imposante Pantheon, das am besten erhaltene Bauwerk der römischen Antike. Seine heutige Erscheinung geht auf Kaiser Hadrian (117–138) zurück.
Im Anschluss haben Sie Zeit zur freien Verfügung für eine individuelle Mittagspause. Nehmen Sie z. B. Platz in einem der Cafés an der stimmungsvollen Piazza Navona. Das Colombia ist das sonnigste.
Mit dem Bus geht es nun zur Kirche Sant‘Agnese fuori le Mura, die im 4. Jh. von Constantia, der Tochter Kaiser Konstantins gestiftet wurde. Bemerkenswert ist ihr hohes und schmales Mittelschiff. Die Wandverkleidungen aus Marmor und Porphyr sind die einzig erhaltenen ihrer Art aus der Zeit des frühen Christentums. Ein Blickfang im Innern ist die üppig dekorierte Holzdecke.
Sie besuchen zudem die nahe Kirche Santa Costanza, die sich Constantia als Mausoleum errichten ließ. Hier sehen Sie eine Kopie ihres prachtvollen Marmorsarkophags (das Original befindet sich in den Vatikanischen Museen).
Der Abend steht zur freien Verfügung.

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4. Tag Celio und Lateran

Am Morgen besuchen Sie die Pfarrkirche Santi Marcellino e Pietro al Laterano, die den römischen Märtyrern Petrus und Marcellinus geweiht ist und seit 1256 ihre Reliquien birgt. Die Kirche in Form eines griechischen Kreuzes zeigt auch spätbarocke Elemente, wie die von Francesco Borromini beeinflusste Kuppel.
Über den Mauern eines Claudius-Tempels am Celio-Hügel errichteten die römischen Senatoren Byzantius und sein Sohn Pammachius 398 n. Chr. eine erste Basilika, aus der 401–417 die Pfarrkirche Santi Giovanni e Paolo entstand. Schon von weitem sichtbar ist der schöne Glockenturm aus dem Mittelalter. Unter der Kirche wurde ein römisches Wohnhaus mit antiken Fresken freigelegt, darunter das bedeutende Bild „Venus mit einem Gott“.
Ganz in der Nähe erwartet Sie ein weiteres architektonisches Schmuckstück, die Kirche Santo Stefano Rotondo. Hier verschmelzen in einem Rundbau, dem ein griechisches Kreuz hinzugefügt wurde, zwei Grundtypen des Kirchenbaus zu einer besonderen Einheit. Errichtet wurde die Kirche unter Papst Simplicius (468–483) genau über einer früheren Mithras-Kultstätte.
Zum Tagesabschluss besichtigen Sie San Giovanni in Laterano, eine weitere der vier Patriarchalbasiliken Roms. Eine Inschrift an der Fassade weist sie als „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ aus. Hier werden u. a. die Reliquienhäupter von Petrus und Paulus verehrt.
Wie die Basilika entstand auch das Baptisterium unter Kaiser Konstantin. Die älteste christliche Taufkirche wurde zum Vorbild für viele spätere Baptisterien. Von vielen Gläubigen besonders verehrt wird die Heilige Stiege (Scala Santa). Sie besteht aus 28 holzverkleideten Marmorstufen und soll einst zum Haus von Pilatus gehört haben.
Den Tag mit seinen vielfältigen Eindrücken lassen Sie bei einem Abendessen im Hotel ausklingen.

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5. Tag Santa Maria Maggiore – Albaner Berge

Nach dem Frühstück haben Sie Gelegenheit zu einem Besuch des Gottesdienstes in der Kirche Santa Maria Maggiore, der größten und ehrwürdigsten unter den rund 80 Marienkirchen der Stadt. Nach der Heiligen Messe besichtigen Sie die beeindruckende Pilgerkirche und Patriarchalbasilika. Mosaiken aus dem 5. Jh. zeigen einen einmaligen Zyklus von Szenen aus dem Alten Testament sowie frühe Zeugnisse der Marienverehrung.
Im Anschluss lassen Sie die Stadt Rom hinter sich und starten zu einem Ausflug nach Frascati. Freuen Sie sich auf eine Verkostung des bekannten Weißweines. Dazu wird eine kleine Auswahl regionaler Spezialitäten der Region gereicht.
Weiter geht es in die reizvollen Albaner Berge. Hierhin ziehen sich die Römer, besonders im heißen Sommer, gerne zurück. Auf den Bergen dehnen sich Weiden und Kastanienwälder aus, in den unteren Lagen und in der Ebene gedeihen Oliven und der berühmte Castelli-Wein. Hoch über dem Albaner See liegt Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes.
Nach Ihrer Rückkehr widmen Sie sich in Rom der um 820 erbauten Kirche Santa Prassede mit Mosaiken im Triumphbogen und in der Apsis, die zu den schönsten Bildkunstwerken Roms zählen. Ein weiteres Kleinod ist die bezaubernde kleine Kapelle des hl. Zeno.
Am Abend lassen Sie die Reise mit ihren vielfältigen Eindrücken bei einem gemeinsamen Abendessen in einer Trattoria ausklingen.

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6. Tag Katakomben – St. Paul vor den Mauern – Köln

Ein eindrucksvolles Erlebnis ist der Besuch der Domitilla-Katakomben, die den Römern schon bereits vor Einführung des Christentums als Begräbnisstätte dienten. Durch die Dekoration (Zeichnungen und Malereien) sind die Katakomben wertvolle Zeugnisse frühchristlicher Kunst und veranschaulichen ihre besondere Symbolsprache.
Im Anschluss fahren Sie zu Sankt Paul vor den Mauern, Grabeskirche des Apostels Paulus und eine der vier Patriarchalbasiliken. Kaiser Konstantin ließ hier eine Gedenkkapelle für Paulus errichten. 386–410 entstand dann die monumentale fünfschiffige Säulenbasilika, die bis zum Bau von St. Peter im 16. Jh. das größte Gotteshaus der Christenheit war. Sie wurde nach einem Brand im 19. Jh. originalgetreu wiedererrichtet. Über dem Hochaltar erhebt sich ein gotisches Ziborium von Arnolfo di Cambio. Beeindruckend ist auch der Kreuzgang, ein Meisterwerk römischer Marmorkunst.
Dann heißt es, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, Abschied nehmen von der „Ewigen Stadt“. Bustransfer zum Flughafen und Rückflug nach Köln.

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Bildnachweis:

Vatikan CC0-at-Pixabay
Ostia Antica CC0-at-Pixabay
San Clemente CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Sabina CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Petersdom CC0-at-Pixabay
Pantheon CCBYSA2.0-Davide 'Dodo' Oliva-at-flickr
Sant Agnese fuori le Mura CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Costanza CCBYSA3.0 Roundtheworld at wts wikivoyage-at-Wikimedia Commons
San Giovanni in Laterano CCBYSA4.0-Nicholas Gemini-at-WikimediaCommons
Santa Maria Maggiore CCBYSA 4.0-Cezar Suceveanu-at-Wikimedia Commons
Frascati CCBYSA4.0 Friedhelm Dröge-at-WikimediaCommons
Rom_Santa_Prassede_CC0_Carlo_Raso-at-flickr
San Paolo fuori le Mura CCBY4.0 larrywkoester-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.
  • Zentrales Standorthotel der 4-Sterne-Landeskategorie
  • Idyllische Ausgrabungsstätte Ostia Antica
  • Petersdom mit den Vatikanischen Grotten
  • Sant‘Agnese fuori le Mura mit dem Mausoleum der Constantia
  • Reste eines römischen Wohnhauses unter der Kirche Santi Giovanni e Paolo
  • Architektonisches Schmuckstück Santo Stefano Rotondo
  • Imposante Lateransbasilika mit Baptisterium und Hl. Stiege
  • Wunderbare Mosaikkunst in Santa Maria Maggiore und Santa Prassede
  • Ausflug in die Albaner Berge mit Weinverkostung in Frascati
  • Domitilla-Katakomben und Basilika Sankt Paul vor den Mauern mit beeindruckendem Kreuzgang

Vatikan CC0-at-Pixabay
Ostia Antica CC0-at-Pixabay
San Clemente CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Sabina CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Petersdom CC0-at-Pixabay
Pantheon CCBYSA2.0-Davide

Reiseverlauf

  1. Köln – Rom
  2. San Clemente – Aventin
  3. Vatikan
  4. Celio und Lateran
  5. Santa Maria Maggiore – Albaner Berge
  6. Katakomben – St. Paul vor den Mauern – Köln


Sant Agnese fuori le Mura CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Costanza CCBYSA3.0 Roundtheworld at wts wikivoyage-at-Wikimedia Commons
San Giovanni in Laterano CCBYSA4.0-Nicholas Gemini-at-WikimediaCommons
Santa Maria Maggiore CCBYSA 4.0-Cezar Suceveanu-at-Wikimedia Commons
Frascati CCBYSA4.0 Friedhelm Dröge-at-WikimediaCommons
Rom_Santa_Prassede_CC0_Carlo_Raso-at-flickr
San Paolo fuori le Mura CCBY4.0 larrywkoester-at-flickr

Service

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Leistungen
Termine & Preise
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Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i. R.

Nach einem Architekturstudium in Stuttgart, Vertiefung in Denkmalpflege, folgte ein Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Stuttgart, Wien, Bonn und Kiel, mit einem Forschungsjahr in Straßburg und der Promotion über das Straßburger Münster. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner ist Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung und war von 1999 bis 2012 Dombaumeisterin zu Köln. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den Bereichen mittelalterliche Architektur und Bauorganisation.

Termine

  • 22.03.2023 – 27.03.2023

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