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Rom – Auf den Spuren Berninis

Leserreise für die Kölner Zeitungen
in Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 15.03. - 19.03.2023
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Eine Reise in die „Ewige Stadt“ Rom ist ein Streifzug durch die europäische Kunst- und Kulturgeschichte. In der Renaissance und vor allem im Barock waren es die Päpste, die das Gesicht der Stadt nachhaltig veränderten. Inspiriert von den Meisterwerken der Antike verpflichteten sie die berühmtesten Künstler ihrer Epoche und machten Rom zu einem Mekka für Kunstliebhaber.
Wie kaum ein anderer prägte Giovanni Lorenzo Bernini im 17. Jh. das Bild der Stadt. In seinem langen Künstlerleben schuf er viele außergewöhnliche Werke der Architektur und der Skulptur. Meisterwerke seiner Schaffenskraft sind der sprudelnde Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona, die zauberhaften Skulpturen auf der Engelsbrücke und natürlich der Petersplatz mit seinen imposanten Kolonnaden.
Entdecken Sie gemeinsam mit der ehemaligen Kölner Dombaumeisterin wie das Barock begann, wie es sich entwickelte und was es ausgelöst hat - ein einmaliges Kunsterlebnis, das Sie begeistern wird!


1. Tag Köln – Rom

Flug mit Eurowings von Köln/Bonn nach Rom (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Sie beginnen Ihre Reise mit dem Besuch der Kirche Santa Maria Maggiore, die größte und ehrwürdigste unter den rund 80 Marienkirchen der Stadt, und eine der vier Patriarchalbasiliken.
Papst Urban VIII. aus der Familie Barberini gelang es, während seines Pontifikats (1623–1644) die hervorragenden Baumeister Bernini und Borromini für seine Bauprojekte zu gewinnen und so das barocke Antlitz Roms deutlich mitzuprägen.
Besuch der Piazza Barberini. Hier steht mit der Fontana del Tritone (1632–1637) eines der Meisterwerke Berninis. Am Beginn der Via Veneto sehen Sie den Bienenbrunnen, eine weitere Auftragsarbeit von Papst Urban VIII., ausgeführt von Bernini.
Auch der Palazzo Barberini ist ein hervorragendes Beispiel für Berninis Schaffenskraft. Hier entstand eine für Rom ganz neue Art der Fassadengestaltung. Im Inneren ist der „Salone“ mit einer Deckenmalerei von Pietro di Cortona beachtenswert. Der Palazzo birgt zudem die Galleria Nazionale d’Arte Antica. Hauptwerke sind u. a. „Fornarina“ von Raffaello und das Bildnis des Königs Heinrich VIII. von Hans Holbein, dem Jüngeren.
Zimmerbezug für die nächsten 4 Nächte im zentral gelegenen 4-Sterne-Hotel Palatino. Mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel klingt der Tag aus.

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2. Tag Galleria Borghese und Villa Massimo

Am Vormittag erwartet Sie ein ausführlicher Besuch des Museums „Galleria Borghese" mit Spitzenwerken der Malerei und Bildhauerei. Der kunstsinnige Kardinal Scipione Caffarelli Borghese, ein Neffe von Papst Paul V., trug systematisch antike Kunstwerke zusammen und förderte zeitgenössische Künstler. Von besonderer Bedeutung sind die hervorragenden Skulpturen der Sammlung, u. a. von Bernini. Nach einer Besichtigung der Früh- und Hauptwerke folgt eine individuelle Mittagspause.
Am Nachmittag erwartet Sie ein Besuch des deutschen Kulturinstituts in Rom, der legendären Villa Massimo. Sie beherbergt seit fast 100 Jahren Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Komposition und Architektur aus Deutschland in Rom.
Frau Prof. Dr. Schock-Werner, dies ist nur eines ihrer zahlreichen Wirkungsfelder, führte vor einigen Jahren die Fachaufsicht über die Restaurierung antiker Kunstwerke im Park der Villa.
Im Norden der Altstadt befindet sich die Barockkirche Santa Maria della Vittoria mit einer der schönsten Statuen Berninis – die Santa Teresa in der Kapelle Cornaro.
Der Abend steht zur freien Verfügung.

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3. Tag Sakrale Kunst und antike Schätze

Heute führt Sie Ihr Weg am Palazzo Massimo alle terme Außenbesichtigung) vorbei zur Kirche Santa Bibiana. An der südlichen Seite der Stazione Termini zeigt sie sich in dem Erscheinungsbild, das Bernini ihr bei einer Restaurierung im Jahr 1625 gab. Der Hochaltar mit Reliquien der Heiligen gilt als ein frühes Meisterwerk Berninis.
Von Borromini wurde die Kirche San Carlo alle Quattro Fontane geschaffen. An ihren vier Ecken wurden Brunnen errichtet, die den Tiber, den Arno, die Diana und die Juno verkörpern. Im Innern spiegelt die faszinierende Architektur dem Betrachter Formen vor, die nicht vorhanden sind.
Die von Bernini errichtete Kirche Sant’Andrea al Quirinale gilt als meisterhaftes Beispiel einer dem ovalen Raum verpflichteten barocken Architektur. Großartig ist auch die Innenausstattung mit farbigem Stuck und Marmor in feiner Abstimmung. Das Gotteshaus diente von 1870 bis 1946 dem italienischen Königshaus als Hofkapelle.
Nach der Mittagspause kommen Sie zum Kapitol, dem höchsten der sieben Hügel Roms. Die Gesamtanlage mit Piazza, Palästen, Kirchen und Treppe bezeugt die Größe und Würde der „ewigen Stadt“. Der von Michelangelo entworfene Platz wirkt wie eine Festkulisse.
Der Konservatorenpalast wurde nach Entwürfen des damals schon 88-jährigen Michelangelo begonnen. Er verfügt über repräsentative Säle, wie z. B. die Sala degli Orazi e Curazi mit Statuen von Papst Urban VIII. von Bernini. Zusammen mit dem Palazzo Nuovo bildet der Palazzo dei Conservatori die Kapitolinischen Museen. Sie gelten als die älteste Kunstsammlung des Abendlandes und als eine der schönsten.
Der Abend steht zur freien Verfügung.

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4. Tag Vatikan und das historische Zentrum

Am Vormittag sehen Sie den von Bernini gestalteten Petersplatz mit den Kolonnaden und dem eindrucksvollen Kirchenschiff von St. Peter. Die berühmteste Kirche der Christenheit sowie Mittelpunkt und Ziel von Gläubigen aus aller Welt, beeindruckt durch ihre ungeheuren Ausmaße und die wertvollen Kunstschätze. Dazu zählen die Pietà von Michelangelo, ein bewegendes Werk von vollendeten Proportionen, die Grabmäler der Päpste, das Altarziborium und die von Michelangelo erbaute Kuppel. Von Bernini stammt der Bronzebaldachin und das Grabmal von Papst Urban VIII.
In vergangenen Jahrhunderten betraten Besucher aus dem Norden die Stadt Rom durch die Porta del Popolo, so auch Johann Wolfgang von Goethe. Die Kirche Santa Maria del Popolo mit ihrer markanten Silhouette zählt (mit ihren Vorgängerbauten) zu den ältesten Pfarrkirchen Roms. Sie wurde 1505 von Bramante um die Apsis erweitert und im 17. Jh. durch Restaurierungen von Bernini. In der Cerasi-Kapelle der Kirche werden Caravaggios „Bekehrung des Saulus“ und „Kreuzigung des Petrus“ gezeigt.
Gemeinsam spazieren Sie nun über die Piazza di Spagna mit der eindrucksvollen Spanischen Treppe und weiter durch hübsche kleine Gassen zur Piazza Navona, einem der schönsten Plätze Roms. Der Vierströme-Brunnen in der Platzmitte, ebenfalls ein Werk Berninis, stellt die zur damaligen Zeit bekannten vier Erdteile dar. Die barocke Kirche Sant’Agnese in Agone beeindruckt im Innern durch eine mit Fresken bemalte großartige Kuppel.
Am frühen Abend besuchen Sie in Trastevere die Kirche San Francesco a Ripa, die mit einer Marmorstatue von Ludovica Albertoni, einem späten Meisterstück Berninis, beeindruckt.
Im Anschluss erwartet Sie ein Abschiedsessen in einer typisch römischen Trattoria.

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5. Tag Engelsburg und große Basiliken – Heimreise nach Köln

Bei einem Spaziergang über die Engelsbrücke, die prächtigste der Brücken Roms, sehen Sie zauberhafte Engelsstatuen, die nach Zeichnungen von Bernini von seinen Schülern geschaffen wurde. Danach besichtigen Sie die Engelsburg, die ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian erbaut wurde und später über viele Jahrhunderte den Päpsten als Festung diente.
Gelegenheit zum Besuch eines Gottesdienstes in der Patriarchalbasilika San Giovanni in Laterano. Die Bischofskirche des Papstes wurde von Borromini für das Heilige Jahr 1650 prächtig ausgestaltet.
Im Anschluss fahren Sie zu St. Paul vor den Mauern, Grabeskirche des Apostels Paulus. Sie wurde nach einem Brand im 19. Jh. originalgetreu wiedererrichtet. Über dem Hochaltar erhebt sich ein gotisches Ziborium von Arnolfo di Cambio. Beeindruckend ist auch der Kreuzgang, ein Meisterwerk der römischen Marmorkunst.
Dann heißt es, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, Abschied nehmen von der „Ewigen Stadt“. Bustransfer zum Flughafen und Rückflug nach Köln.

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Bildnachweis:

Rom Petersplatz CC0-at-pixabay
Fontana del Tritone CCBYSA Trdinfl-at-wikimedia.commons
Galleria Borghese CCBY Son of Groucho-at-flickr
Santa Teresa CCBYSA Livioadronico2013-at-wikimedia.commons
Konservatorenpalast CCBY Allie Caulfield-at-flickr
Michelangelos Pietà CC0-at-pixabay
Piazza del Popolo CC0-at-pixabay
Piazza Navona CC0-at-pixabay

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.
  • Elegantes und zentral gelegenes 4-Sterne-Stadthotel
  • Besuch der Galleria Nazionale d’Arte Antica im Palazzo Barberini
  • Spitzenwerke der Malerei und Bildhauerei in der Galleria Borghese
  • Abwechslungsreiche Spaziergänge durch das historische Zentrum
  • Der Petersdom: größte Kirche der Christenheit mit herausragender Kunst
  • Besuch des deutschen Kulturinstituts in der legendären Villa Massimo
  • Abschiedsessen in einer typisch römischen Trattoria

Rom Petersplatz CC0-at-pixabay
Fontana del Tritone CCBYSA Trdinfl-at-wikimedia.commons
Galleria Borghese CCBY Son of Groucho-at-flickr
Santa Teresa CCBYSA Livioadronico2013-at-wikimedia.commons

Reiseverlauf

  1. Köln – Rom
  2. Galleria Borghese und Villa Massimo
  3. Sakrale Kunst und antike Schätze
  4. Vatikan und das historische Zentrum
  5. Engelsburg und große Basiliken – Heimreise nach Köln


Konservatorenpalast CCBY Allie Caulfield-at-flickr
Michelangelos Pietà CC0-at-pixabay
Piazza del Popolo CC0-at-pixabay
Piazza Navona CC0-at-pixabay

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.

Nach einem Architekturstudium in Stuttgart, Vertiefung in Denkmalpflege, folgte ein Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Stuttgart, Wien, Bonn und Kiel, mit einem Forschungsjahr in Straßburg und der Promotion über das Straßburger Münster. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner ist Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung und war von 1999 bis 2012 Dombaumeisterin zu Köln. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den Bereichen mittelalterliche Architektur und Bauorganisation.

Termine

  • 15.03.2023 – 19.03.2023

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