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Reisefinder - Rom - A_ROMZDV_2020

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Rom

Schätze des frühen Christentums

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 09.05. - 14.05.2020
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ROM – die ewige Stadt. Von der Antike bis zum Barock war Rom Mittelpunkt der Welt. Und auch heute noch ist Rom eine Metropole des Abendlandes und des Christentums. In 750 Jahren heidnischer und 2000 Jahren christlicher Geschichte wurden in dieser Stadt unzählbare und einzigartige Kunstschätze gebaut und angesammelt. Der Schwerpunkt dieser Reise liegt auf dem unvergleichlich reichen frühchristlichen Erbe Roms.
Höhepunkte sind der Petersdom, Santa Maria Maggiore, die imposante Lateransbasilika und San Clemente mit seiner faszinierenden Unterkirche! Aber Sie erkunden auch unbekanntere Schätze wie die Kirchen Sant‘Agnese fuori le Mura mit dem Mausoleum der Constantia, Santi Giovanni e Paolo mit Resten eines römischen Wohnhauses und Santi Cosma e Damiano mit wunderbarer Mosaikkunst. Ein Abstecher führt zur Crypta Balbi, dem jüngsten Sitz des Römischen Nationalmuseums. Abgerundet wird die Reise durch einen Besuch der Katakomben und von Sankt Paul vor den Mauern mit seinem zauberhaften Kreuzgang.
Begleiten Sie die ehemalige Kölner Dombaumeisterin auf einer einzigartigen Reise in eine ihrer Lieblingsstädte!


1. Tag Köln – Rom

Flug mit Eurowings von Köln nach Rom (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Vom Flughafen fahren Sie direkt zur Kirche Sant‘ Agnese fuori le Mura, die im 4. Jh. von Constantia, der Tochter Kaiser Konstantins gestiftet wurde. Bemerkenswert ist ihr hohes und schmales Mittelschiff. Die Wandverkleidungen aus Marmor und Porphyr sind die einzig erhaltenen ihrer Art aus der Zeit des frühen Christentums. Ein Blickfang im Innern ist die üppig dekorierte Holzdecke.
Sie besuchen zudem die nahe Kirche Santa Costanza, die sich Constantia als Mausoleum errichten ließ. Hier sehen Sie eine Kopie ihres prachtvollen Marmorsarkophags (das Original befindet sich in den Vatikanischen Museen).
Eine kurze Fahrt bringt Sie zu Ihrem komfortablen 4-Sterne-Standorthotel, in dem Sie Ihre Zimmer für die nächsten 5 Nächte beziehen.
Gemeinsames Begrüßungsabendessen im Hotel.

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2. Tag Santa Maria Maggiore – Crypta Balbi

Nach dem Frühstück haben Sie Gelegenheit zu einem Besuch des Gottesdienstes in der Kirche Santa Maria Maggiore, der größten und ehrwürdigsten unter den rund 80 Marienkirchen der Stadt. Nach der Hl. Messe besichtigen Sie die beeindruckende Pilgerkirche und Patriarchalbasilika. Mosaiken aus dem 5. Jh. zeigen einen einmaligen Zyklus von Szenen aus dem Alten Testament sowie frühe Zeugnisse der Marienverehrung.
Das Museo Nazionale Romano zeigt seine Schätze an vier verschiedenen Ausstellungsorten. Sie besuchen den jüngsten Sitz, das Museum Crypta Balbi. Der Porticus mit kühlen Säulenhallen wurde von dem römischen Offizier Lucius Cornelius Balbus Minor errichtet und war Teil eines reich ausgestatteten Theaters. Durch umfangreiche Grabungen in den 1980er Jahren konnte man die Nutzung der antiken Gebäude bis in die Neuzeit veranschaulichen. Zudem sehen Sie einige Räume mit interessanter mittelalterlicher Malerei.
Am Nachmittag widmen Sie sich der um 820 erbauten Kirche Santa Prassede mit Mosaiken im Triumphbogen und in der Apsis, die zu den schönsten Bildkunstwerken Roms zählen. Ein weiteres Kleinod ist die bezaubernde kleine Kapelle des hl. Zeno.
Der Abend steht zur freien Verfügung.

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3. Tag Vatikan

Am Vormittag spazieren Sie über den von Bernini gestalteten Petersplatz mit den Kolonnaden und blicken auf die eindrucksvolle Fassade von St. Peter. Die berühmteste Kirche der Christenheit, die Mittelpunkt und Ziel von Gläubigen aus aller Welt ist, beeindruckt durch ihre ungeheuren Ausmaße. Zu den großartigen Kunstschätzen zählen die Pietà von Michelangelo, ein bewegendes Werk von vollendeten Proportionen, die Grabmäler der Päpste, das Altarziborium und die von Michelangelo erbaute Kuppel.
Als 1546 der Boden der Peterskirche um 3,2 m höher gelegt wurde, entstanden die sogenannten Vatikanischen Grotten, in denen viele spätere Päpste ihre letzte Ruhestätte fanden.
Nach der Besichtigung und einer Mittagspause besuchen Sie in der Altstadt das Pantheon, das am besten erhaltene Bauwerk der römischen Antike. Seine heutige Erscheinung geht auf Kaiser Hadrian (120–125) zurück.
Im Anschluss haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Nehmen Sie z. B. Platz in einem der Cafés an der Piazza Navona. Das Colombia ist das sonnigste.
Oder werfen Sie einen Blick auf die Piazza di Spagna mit der eindrucksvollen Spanischen Treppe. Es besteht auch Gelegenheit zu einem Spaziergang zum Trevi-Brunnen. Der grandiose Brunnen des Spätbarock, den Nicola Salvi 1762 schuf, ist eines der repräsentativsten Monumente Roms und strahlt nach einer Renovierung 2014–2015 wieder in neuem Glanz.
Der Abend steht zur freien Verfügung.

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4. Tag Celio und Lateran

Am Morgen besuchen Sie die Pfarrkirche Santi Marcellino e Pietro al Laterano, die den römischen Märtyrern Petrus und Marcellinus geweiht ist und seit 1256 ihre Reliquien birgt. Die Kirche in Form eines griechischen Kreuzes zeigt auch spätbarocke Elemente, wie die von Francesco Borromini beeinflusste Kuppel.
Über den Mauern eines Claudius-Tempels am Celio-Hügel errichteten die römischen Senatoren Byzantius und sein Sohn Pammachius 398 n. Chr. eine erste Basilika, aus der 401–417 die Pfarrkirche Santi Giovanni e Paolo entstand. Schon von weitem sichtbar ist der schöne Glockenturm aus dem Mittelalter. Unter der Kirche wurde ein römisches Wohnhaus mit antiken Fresken freigelegt, darunter das bedeutende Bild „Venus mit einem Gott“.
Ganz in der Nähe erwartet Sie ein weiteres architektonisches Schmuckstück, die Kirche Santo Stefano Rotondo. Hier verschmelzen in einem Rundbau, dem ein griechisches Kreuz hinzugefügt wurde, zwei Grundtypen des Kirchenbaus zu einer besonderen Einheit. Errichtet wurde die Kirche unter Papst Simplicius (468–483) genau über einer früheren Mithras-Kultstätte.
Zum Tagesabschluss besichtigen Sie San Giovanni in Laterano, eine weitere der vier Patriarchalbasiliken Roms. Eine Inschrift an der Fassade weist sie als „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ aus. Hier werden u. a. die Reliquienhäupter von Petrus und Paulus verehrt.
Wie die Basilika entstand auch das Baptisterium unter Kaiser Konstantin. Die älteste christliche Taufkirche wurde zum Vorbild für viele spätere Baptisterien. Von vielen Gläubigen besonders verehrt wird die Heilige Stiege (Scala Santa). Sie besteht aus 28 holzverkleideten Marmorstufen und soll einst zum Haus von Pilatus gehört haben.
Den Tag mit seinen reichhaltigen Eindrücken lassen Sie bei einem Abendessen im Hotel ausklingen.

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5. Tag San Clemente – Aventin

Freuen Sie sich heute auf die faszinierende Kirche San Clemente, die über einem Mithras-Heiligtum neben noch sichtbaren altrömischen Wohnhäusern entstand. Die Unterkirche gilt als eine Schatzkammer der romanischen Wandmalerei. In der Oberkirche sehen Sie wunderschöne Renaissancefresken in der kleinen Katharinenkapelle.
Im Andenken an die orientalischen Märtyrer-Ärzte Kosmas und Damian ließ Papst Felix IV. (526–530) im 6. Jh. die Kirche Santi Cosma e Damiano weihen. Aus dieser Zeit stammen wunderbare Mosaikarbeiten in der Apsis und im Triumphbogen. Im Jahr 1632 erhielt der Bau eine barocke Innenausstattung mit einer reichgestalteten Holzdecke.
An der Piazza della Bocca della Verità mit ihren eindrucksvollen steinernen Zeugen des christlichen Roms besichtigen Sie die bemerkenswert harmonisch gestaltete Kirche Santa Maria in Cosmedin. Ihr hoher Campanile gilt als schönster der Stadt. Der Innenraum ist prachtvoll mit Marmor ausgestaltet und zeigt das große Können von mittelalterlichen Architekten, Bildhauern und Dekorateuren aus der Zeit von 772 bis etwa 1124. Die Hallenkrypta mit christlichen Gräbern verbindet heidnische und christliche Elemente.
Zum Abschluss des heutigen Tages statten Sie Santa Sabina, der ältesten Kirche des Aventin-Hügels, einen Besuch ab. Im Mittelportal sehen Sie die älteste aus Holz geschnitzte Tür christlicher Kunst. Hier werden in künstlerisch ausdrucksstarker Weise Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament dargestellt. Ein Mosaik im Innern zeigt die „Kirche aus den Heiden“ und die „Kirche aus den Juden“ – ein wichtiges Thema frühchristlicher Kunst.
Am Abend lassen Sie die Reise mit ihren vielfältigen Eindrücken bei einem gemeinsamen Abendessen in einer Trattoria ausklingen.

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6. Tag Katakomben – St. Paul vor den Mauern – Köln

Ein eindrucksvolles Erlebnis ist der Besuch der Domitilla-Katakomben, die heidnischen und christlichen Römern als Begräbnisstätte dienten. Durch die Dekoration (Zeichnungen und Malereien) sind die Katakomben wertvolle Zeugnisse frühchristlicher Kunst und veranschaulichen ihre besondere Symbolsprache.
Im Anschluss fahren Sie zu Sankt Paul vor den Mauern, Grabeskirche des Apostels Paulus und eine der vier Patriarchalbasiliken. Kaiser Konstantin ließ hier eine Gedenkkapelle für Paulus errichten. 386–410 entstand dann die monumentale fünfschiffige Säulenbasilika, die bis zum Bau von St. Peter im 16. Jh. das größte Gotteshaus der Christenheit war. Sie wurde nach einem Brand im 19. Jh. originalgetreu wiedererrichtet. Über dem Hochaltar erhebt sich ein gotisches Ziborium von Arnolfo di Cambio. Beeindruckend ist auch der Kreuzgang, ein Meisterwerk der römischen Marmorkunst.
Dann heißt es, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, Abschied nehmen von der „Ewigen Stadt“. Bustransfer zum Flughafen und Rückflug nach Köln.

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Bildnachweis:

Vatikan CC0-at-Pixabay
Sant'Agnese fuori le Mura CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Costanza CCBYSA3.0 Roundtheworld at wts wikivoyage-at-Wikimedia Commons
Santa Maria Maggiore CCBYSA 4.0-Cezar Suceveanu-at-Wikimedia Commons
Santa Prassede CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Petersdom CC0-at-Pixabay
Pantheon CCBYSA2.0-Davide 'Dodo' Oliva-at-flickr
San Giovanni in Laterano-CCBYSA 4.0-Nicholas Gemini-at-Wikimedia Commons
San Clemente Mosaik CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Sabina CCBY4.0 Allie Caulfield-at-flickr
San Paolo fuori le Mura CCBY4.0 larrywkoester-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i. R.
  • Zentrales Standorthotel der 4-Sterne-Landeskategorie
  • Petersdom mit den Vatikanischen Grotten
  • Wunderbare Mosaikkunst in Santa Maria Maggiore und Santa Prassede
  • Crypta Balbi, jüngster Sitz des Römischen Nationalmuseums
  • Architektonisches Schmuckstück Santo Stefano Rotondo
  • Imposante Lateransbasilika mit Baptisterium und Hl. Stiege
  • Reste eines römischen Wohnhauses unter der Kirche Santi Giovanni e Paolo
  • Sant‘Agnese fuori le Mura mit dem Mausoleum der Constantia
  • Domitilla-Katakomben und Basilika Sankt Paul vor den Mauern mit beeindruckendem Kreuzgang

Vatikan CC0-at-Pixabay
Sant'Agnese fuori le Mura CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Costanza CCBYSA3.0 Roundtheworld at wts wikivoyage-at-Wikimedia Commons
Santa Maria Maggiore CCBYSA 4.0-Cezar Suceveanu-at-Wikimedia Commons
Santa Prassede CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Köln – Rom
  2. Santa Maria Maggiore – Crypta Balbi
  3. Vatikan
  4. Celio und Lateran
  5. San Clemente – Aventin
  6. Katakomben – St. Paul vor den Mauern – Köln


Petersdom CC0-at-Pixabay
Pantheon CCBYSA2.0-Davide
San Giovanni in Laterano-CCBYSA 4.0-Nicholas Gemini-at-Wikimedia Commons
San Clemente Mosaik CCBY4.0 Allie_Caulfield-at-flickr
Santa Sabina CCBY4.0 Allie Caulfield-at-flickr
San Paolo fuori le Mura CCBY4.0 larrywkoester-at-flickr

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Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.

Nach einem Architekturstudium in Stuttgart, Vertiefung in Denkmalpflege, folgte ein Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Stuttgart, Wien, Bonn und Kiel, mit einem Forschungsjahr in Straßburg und der Promotion über das Straßburger Münster. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner ist Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung und war von 1999 bis 2012 Dombaumeisterin zu Köln. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den Bereichen mittelalterliche Architektur und Bauorganisation.

Termine

  • 09.05.2020 – 14.05.2020

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