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Reisefinder - Griechenland - Peloponnes - A_PELZDV

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Griechenland - Peloponnes

Die Wiege antiker Mythologie und Geschichte

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 05.05. - 14.05.2020
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Eine Reise durch die zauberhaften Landschaften des Peloponnes ist eine Entdeckungsfahrt zu den Wurzeln unserer abendländischen Kultur. Die Höhepunkte antiker Literatur und Philosophie, die Formensprache aus Architektur und Kunst und die Ideen aus Wissenschaft und Politik wurden zum Grundstein europäischen Denkens und Handelns.
Der Peloponnes ist eine Welt für sich mit gewaltigen Bergen und traumhaften Küsten, unberührter Natur und fruchtbaren Ebenen in denen seit jeher Oliven und Wein gedeihen. Schon die antiken Autoren und Dichter rühmten die einmalige Schönheit und reiche Kultur dieser faszinierenden Landschaft, die das großartige Vermächtnis aus fünftausend Jahren Menschheitsgeschichte bewahrt.
Entdecken Sie eine Region zwischen antikem Erbe und volkstümlicher Tradition, ein Land, in dem sich Mythos und lebendige Gegenwart jeden Tag neu begegnen!


1. Tag Köln – Athen – Gythio

Flug von Köln über München nach Athen (andere Abflughäfen auf Anfrage). Begrüßung durch Ihre örtliche Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Gythio. Das beschauliche Hafenstädtchen im Süden des Peloponnes ist Ihr Standort für die ersten 2 Übernachtungen. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einer typisch griechischen Taverne lernen Sie die Teilnehmer Ihrer Reisegruppe kennen.

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2. Tag Die urwüchsige Halbinsel Mani

Vorbei an Orangen- und Olivenhainen und der Burg Passavá fahren Sie am Vormittag durch die südlichen Ausläufer des Taygetos-Gebirges in das Städtchen Areópoli an der Westküste der Halbinsel Mani. Bei einem kurzen Spaziergang sehen Sie viele der für diese Region charakteristischen Wohntürme und besuchen die Kirche Ágios Jánnis Pródromos mit ihren gut erhaltenen Fresken aus dem 15. Jh.
Durch eine grandiose Landschaft führt Ihr Ausflug weiter in Richtung Süden. Über Geroliménas erreichen Sie mit Vathiá eines der am besten restaurierten Wehrdörfer der Mani. Bei einem Bummel durch das denkmalgeschützte Dorf bieten sich immer wieder faszinierende Ausblicke auf die raue Küste und das Meer.
Ganz im Süden der Halbinsel liegt das Kap Ténaro, das den Lakonischen Golf vom Messenischen Golf trennt. Hier erhob sich in der Antike eine Siedlung mit einem Poseidon-Heiligtum, dessen Überreste in byzantinischer Zeit zu einer christlichen Kirche umfunktioniert wurden. Die Rückfahrt nach Gythio führt entlang der kargen Ostküste. Gemeinsames Abendessen in einer Taverne.

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3. Tag Sparta und das byzantinische Mystrás

Erstes Ziel der heutigen Etappe ist Sparta. Von der Bedeutung der antiken Stadt als einstmals mächtige Rivalin Athens zeugen nur noch wenige Spuren, die Sie bei einem Rundgang über die archäologischen Stätten entdecken.
Höhepunkt des Tages ist der ausführliche Besuch der mittelalterlichen Burgstadt Mystrás, die spektakulär an den steilen Hängen des Taygetos-Gebirges liegt. Die mächtigen Palastruinen und die freskengeschmückten Kirchen vermitteln einen anschaulichen Eindruck aus der Zeit, als Mystrás eine byzantinische Metropole war. Architektonisch besonders eindrucksvoll ist das noch heute bewohnte Nonnenkloster Pantanassa. Im Zentrum der Anlage liegt die aus zwei Etagen bestehende Kirche, die kostbare Wandmalereien aus dem 15. Jh. beherbergt.
Eine landschaftlich reizvolle Fahrt mit traumhaften Ausblicken führt anschließend durch das Taygetos-Gebirge in die Hafenstadt Kalamáta. Zimmerbezug für 1 Übernachtung und Abendessen im Hotel.

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4. Tag Die antiken Städte Messeniens

Zum Auftakt des Tages besuchen Sie die Ausgrabungen der antiken Stadt Messene. Mit dem Arkadischen Tor sehen Sie das besterhaltene Stadttor Griechenlands, dessen sorgfältig gearbeitete Mauern bis zu sieben Meter hoch aufragen. Anschließend besichtigen Sie das Asklepieion-Heiligtum, die Reste des Gymnasiums und des Stadions.
Durch die Messenische Ebene fahren Sie weiter in die Hafenstadt Pylos, die an der Bucht von Navarino liegt. Nach der Besichtigung der Burg Niókastro entdecken Sie die Sammlungen des Archäologischen Museums, darunter einige sehr schöne hellenistische Vasen aus farbigem Glas.
Etwas nördlich der Stadt bei Englianos liegen die Ausgrabungen einer mykenischen Akropolis mit dem „Palast des Nestor“. Die archäologischen Funde aus der Zeit des Trojanischen Krieges lassen vermuten, dass sich hier vor mehr als 3000 Jahren die Residenz des sagenhaften, für seine Weisheit gerühmten Herrschers von Pylos befunden hat.
Weiterfahrt entlang der Küste des Peloponnes vorbei an Kiparissía nach Olympia, Standort für die 2 kommenden Nächte. Abendessen im Hotel

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5. Tag Das antike Olympia und Bassae

Den Vormittag widmen Sie dem Besuch der eindrucksvollen Ausgrabungen des antiken Olympias. In dem heiligen Bezirk fanden mehr als tausend Jahre lang die Olympischen Spiele statt. Bei einem ausführlichen Rundgang durch das weitläufige archäologische Gelände entdecken Sie das Gymnasium, die Palästra, das Stadion, den Hera-Tempel sowie die Überreste und Fundamente vieler weiterer Gebäude. Von der religiösen Bedeutung Olympias zeugt der Zeus-Tempel. Hier soll die Kolossalstatue des Göttervaters gestanden haben, die in der Antike zu den „Sieben Weltwundern“ zählte.
Anschließend sehen Sie die kostbaren Sammlungen des archäologischen Museums. Zu den bedeutendsten Schätzen zählen die Skulpturen, die einst den Giebel des Zeus-Tempels schmückten.
Am Nachmittag führt ein Ausflug nach Bassae. Ein besonderes Erlebnis ist der Aufstieg zum Apollon-Tempel, der einsam in einer traumhaft schönen Gebirgswelt liegt. Das antike Bauwerk aus dem 5. Jh. v. Chr. war ein Meisterwerk des Architekten Iktinos und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders schön ist auch der Ausblick auf die Gipfel der umliegenden Berge. Zurück in Olympia bleibt Zeit zur freien Verfügung. Mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant klingt der Tag aus.

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6. Tag Die Nordküste des Peloponnes

Die nächste Etappe Ihrer Reise führt Sie am Vormittag in die Hafenstadt Patras. Einen umfassenden Einblick in die antike Geschichte der Region vermittelt der Besuch des neuen archäologischen Museums. Das moderne Gebäude wurde im Jahr 2009 eröffnet und zeigt bedeutende Exponate von der mykenischen Zeit bis zum Ende der römischen Epoche, darunter auch zahlreiche Mosaike aus der Blütezeit der Stadt.
Bei einer kurzen Rundfahrt durch Patras blicken Sie auf die imposante Schrägseilbrücke, die den Peloponnes seit einigen Jahren mit dem griechischen Festland verbindet. Auf landschaftlich reizvoller Strecke geht es weiter in das Städtchen Kalávryta, das Sie bei einem Spaziergang erkunden.
Auf der Rückfahrt an die Küste besuchen Sie das Kloster Méga Spíleo, das sich eng an einen steil aufragenden Fels schmiegt und eine Marienikone beherbergt. Am Abend erreichen Sie Ihr Hotel in Vrahati, Standort für die verbleibenden 4 Nächte. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

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7. Tag Mykene und der Golf von Argolis

Erstes Ziel Ihres Ausflugs sind die Ausgrabungen der sagenumwobenen Stadt Mykene, die ihre Blüte als Zentrum der ersten Hochkultur auf europäischem Boden vor fast 3500 Jahren erlebte. Sie steigen hinauf zur Burg des Agamemnon mit ihren mächtigen Kyklopenmauern, schreiten durch das berühmte Löwentor und besuchen mit dem Schatzhaus des Atreus ein Kuppelgrab aus dem 13. Jh. v. Chr.
Nach der ausführlichen Besichtigung fahren Sie weiter in das malerisch gelegene Hafenstädtchen Nauplia am Golf von Argolis. Genießen Sie das besondere Flair der Stadt bei einem Bummel durch die Gassen und entlang des Hafens. Zahlreiche Tavernen und gemütliche Cafés bieten griechische Gastlichkeit und laden zum Verweilen ein.
Auf der Rückfahrt zu Ihrem Hotel besuchen Sie die Ausgrabungen und Überreste der mykenischen Burg von Tiryns, die auf einem bis zu 30 Meter hohen Kalkfelsen liegt. Von der Bedeutung der königlichen Residenz vor mehr als 3000 Jahren zeugen bis heute die mächtigen Befestigungsmauern. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

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8. Tag Höhepunkte griechischer Architektur

Am Vormittag Fahrt nach Alt-Korinth. Die ideale Lage am Isthmus, der Landenge zwischen dem Peloponnes und dem Festland, machte die Stadt in der Antike zu einem wichtigen Handelsplatz. Sie besichtigen die Ruinen des Apollon-Tempels und spazieren über die Lechaion-Straße zur Agorá, dem Marktplatz der antiken Stadt. Hier steht auch das Bema, eine Rednertribüne, von der der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben soll.
Anschließend führt eine reizvolle Landschaftsfahrt durch ausgedehnte Orangen- und Zitronenhaine nach Epidauros, einem der bedeutendsten Kur- und Pilgerorte der griechisch-römischen Antike. Das bekannteste Bauwerk der Stadt ist das in einen Hang gebaute Theater aus dem 4. Jh. v. Chr., das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Aufgrund der hervorragenden Akustik wird das Theater noch heute für Vorstellungen genutzt. Von den Rängen bietet sich den Zuschauern ein großartiger Blick in die Berglandschaft der Argolis, die so zu einer lebendigen Naturkulisse wird.
Abgerundet wird Ihr Besuch durch die Besichtigung der Ausgrabungen des Heiligtums, das in antiker Zeit Askleipos, dem Gott der Heilkunst, geweiht war. Die wertvollsten Funde werden in einem kleinen Museum ausgestellt. Auf der Rückfahrt entlang der Küste bieten sich immer wieder schöne Aussichten.
Gemeinsames Abendessen im Hotel.

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9. Tag Am Isthmus von Korinth

Inmitten eines Weinanbaugebiets liegen die Ruinen von Neméa. Wie in vielen anderen Orten auf dem Peloponnes fanden hier in der Antike panhellenistische Spiele statt. Davon zeugt das sehr gut erhaltene Stadion. Sehenswert sind auch der Zeus-Tempel und die Überreste römischer Thermen.
Vorbei am Kur- und Badeort Loutraki fahren Sie auf landschaftlich schöner Strecke weiter zur reizvoll gelegenen Bucht von Vouliagméni. Anschließend besichtigen Sie die antiken Tempelanlagen und die Zisterne an der Herabucht. Vom Leuchtturm bietet sich ein herrlicher Blick auf den Korinthischen Golf.
Höhepunkt des Tages ist eine Bootsfahrt durch den Kanal von Korinth, der den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth verbindet. Auf einer Länge von etwas mehr als sechs Kilometern durchschneidet der Kanal massives Felsgestein, das hier über 80 Meter hoch aufragt. Während der Bootsfahrt genießen Sie typisch griechische Meze und Ouzo.
Rückfahrt nach Vrahati und Abendessen im Hotel.

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10. Tag Vrahati – Athen – Köln

Am Vormittag Fahrt in die griechische Hauptstadt Athen. Vor weit mehr als 2000 Jahren wurden in dieser Stadt die Grundlagen in Architektur, Politik und Gesellschaft gelegt, die bis heute das Weltbild der westlichen Zivilisation prägen. Ziel Ihrer Stadtrundfahrt ist die Akropolis, die die Silhouette der Stadt weithin sichtbar beherrscht. Mit den Propyläen, dem Tempel der Siegesgöttin Nike, dem Erechteion und dem gewaltigen Parthenon sehen Sie die Glanzstücke antiker Baukunst. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug über München nach Köln.

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Bildnachweis:

Olympia_Judasbäume_CCBY2.0_Kristoffer_Trolle-at-flickr
Gythio_Hafen_CCBY2.0_Discover_Peloponnese-at-flickr
Vathia_Mani_CCBYSA4.0_Camster-at-wikimedia.commons
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Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Dr. Peter Jakobs, Archäologe und Kunsthistoriker
  • Das sagenumwobene Mykene und die Burg von Tiryns
  • Das Erbe antiker Kultur in Sparta, Messene und Alt-Korinth
  • Zauberhafte Landschaften zur schönsten Jahreszeit
  • Imposantes Theater von Epidauros, UNESCO-Weltkulturerbe
  • Urwüchsige Naturschönheit der Halbinsel Mani
  • Glanzlichter byzantinischer Architektur in Mystras und Méga Spíleo
  • Bootsfahrt durch den Kanal von Korinth

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Reiseverlauf

  1. Köln – Athen – Gythio
  2. Die urwüchsige Halbinsel Mani
  3. Sparta und das byzantinische Mystrás
  4. Die antiken Städte Messeniens
  5. Das antike Olympia und Bassae
  6. Die Nordküste des Peloponnes
  7. Mykene und der Golf von Argolis
  8. Höhepunkte griechischer Architektur
  9. Am Isthmus von Korinth
  10. Vrahati – Athen – Köln


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Service

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Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Dr. Peter Jakobs, Archäologe und Kunsthistoriker Studium der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte; Promotion im Fach Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte; Leitung zahlreicher Grabungen im In- und Ausland; Lehrtätigkeiten an den Universitäten Freiburg und Mainz; Veröffentlichung mehrerer wissenschaftlicher Publikationen zur Archäologie und Ikonographie

Termine

  • 05.05.2020 – 14.05.2020

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