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Österreich

Pfahlbauer und Kelten, Mönche und Eisenbarone am Ostrand der Alpen

In Kooperation mit dem Förderverein der NRW-Stiftung



Reisetermin: 25.06. - 30.06.2019
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Reisen Sie in eine malerische Berglandschaft, in die Heimat von Pfahlbauern und Kelten, zu Klosterbrüdern und Eisenbaronen. Von Ihrem ersten Hotel in Altmünster am bezaubernden Traunsee im Salzkammergut erkunden Sie eine beeindruckende Pfahlbaukultur und die Keramikkunst in Gmunden.
Sie besuchen das berühmte Benediktinerstift Kremsmünster mit seinem vergoldeten Tassilo-Kelch. Durch das Gebiet der Eisenwurzen, wo im 15. bis 19. Jh. der größte Eisenerztagebau für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte, geht es weiter zur Donau. In Maria Taferl wohnen Sie in einem hübschen Hotel in Panoramalage und erkunden das Museum Kokoschka in Pöchlarn sowie Schloss Artstetten mit seinem historischen Park. Durch die Ybbstaler Alpen geht es zu dem vielbesuchten Wallfahrtsort Mariazell. Bei der Fahrt mit einer der landschaftlich schönsten Alpenbahnen genießen Sie eine herrliche Bergkulisse. Zugliebhaber kommen bei einem Besuch des Feld- und Industriebahnmuseums in Freiland auf ihre Kosten. Das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian zählt zu den großartigsten Barockanlagen Österreichs und ist durch Anton Bruckner auch Sinnbild für Musikgeschichte geworden. Freuen Sie sich auf ein exklusives Orgelanspiel.
Max Wolters wird Sie auf dieser vielfältigen Reise fachkundig und mit viel Hintergrundwissen für die wunderbare Berglandschaft sowie für historische und kulturelle Zusammenhänge auf dieser vielfältigen Reise begeistern!


1. Tag Düsseldorf – München – Traunsee

Am Morgen bringt Sie ein kurzer Flug nach München, wo Ihre Busreise nach Österreich beginnt.
Kurz hinter der österreichischen Grenze, südlich von Salzburg, erwartet Sie in Hallein das faszinierende Keltenmuseum. Hier wird mit Hilfe von eisenzeitlichen Gräbern und Schmuckstücken die keltische Geschichte Europas erlebbar. Gehen Sie zudem auf eine Zeitreise in die Urgeschichte Salzburgs!
Weiter geht es in das wunderschöne Salzburger Land, wo Sie zu Füßen des Höllengebirges Ihr Hotel in Altmünster am bezaubernden Traunsee für die ersten beiden Nächte beziehen.

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2. Tag Mondsee – Gmunden

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug zum sichelförmigen Mondsee vor der dramatischen Kulisse der hoch aufragenden Drachenwand und des Schafbergs (1 783 m). Hier entdeckte man Siedlungsspuren aus der Jungsteinzeit (um 1900 v. Chr.), die eine reiche Pfahlbaukultur im Ostalpenraum nachweisen. Diese erhielt, aufgrund des Fundortes, den Namen „Mondsee-Kultur“. Sie besuchen das aufschlussreiche Pfahlbaumuseum im ehemaligen Benediktinerkloster.
Rückkehr an den Traunsee, wo Sie dem Hauptort Gmunden einen Besuch abstatten. Er stand einst im Zeichen des Salzhandels und präsentiert sich heute als Kurort, der Liebhabern der Töpfer- und Keramikkunst ein Begriff ist. Bei einem Besuch der Keramikmanufaktur sehen Sie wertvolle und originelle Ausstellungsstücke aus einem Jahrhundert Keramikgeschichte.
Im Anschluss steht Zeit zur freien Verfügung. Besuchen Sie z. B. das Atelier Café oder bummeln Sie über die Esplanade am Seeufer!
Rückfahrt zum Hotel.

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3. Tag Von den Eisenwurzen an die Donau

Heute erwartet Sie in Kremsmünster das berühmte Benediktinerstift. Es ist das zweitälteste Kloster Österreichs. Bei einer Führung durch die stiftseigenen Kunstsammlungen sehen Sie u. a. den vergoldeten Tassilo-Kelch, der zu den bedeutendsten Werken frühmittelalterlicher Goldschmiedekunst zählt.
Bei einem Abstecher nach Großraming besuchen Sie ein privates Kutschen- und Schlittenmuseum, in dem Sie eine liebevoll zusammengestellte Sammlung von Fahrzeugen, Kutschen und Schlitten aus der Zeit vor dem Automobil erkunden.
Das Gebiet wird Eisenwurzen genannt und zählt zu den österreichischen Kalkvoralpen. Der Name entstammt der Eisenverarbeitung, die, aufgrund des nahen Erzbergs und der großen Ressourcen an Kohle, Wasserkraft und Holz, vom 15. bis 19. Jh. große wirtschaftliche Bedeutung hatte. Auch noch heute sind stahl-, eisen- und holzverarbeitende Industrie vorherrschend.
Sie erreichen nun bald das Donautal und besuchen in Pöchlarn das Museum des hier geborenen Malers Oskar Kokoschka. Er war ein bedeutender Vertreter des Expressionismus und der Wiener Moderne.
Im nahen Maria Taferl heißt man Sie mit einem Begrüßungstrunk im hübschen Hotel in zauberhafter Panoramalage für die weiteren drei Nächte herzlich willkommen. Die Unterbringung erfolgt in zwei Gebäudeteilen des Hotels.

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4. Tag Mariazell

Durch die Ybbstaler Alpen geht es heute nach Mariazell in der nördlichen Steiermark. Der beliebte Luftkurort ist auch Österreichs meistbesuchtes Wallfahrtsziel. Die leicht erhöht gelegene Wallfahrtskirche wurde um 1200 als kleine romanische Kirche errichtet, im 14. Jh. zur gotischen Hallenkirche umgebaut und im 17. Jh. barock umgestaltet. 1908 wurde sie zur Basilika erhoben. Mittelpunkt ist die Gnadenkapelle mit der spätromanischen Figur „Magna Mater Austriae“.
Bei einem kurzen Abstecher nach Gusswerk lassen Sie sich im Montanmuseum bei einer Videovorführung mit Schaugießen in die Montangeschichte des Ortes zurückversetzen. Neben dem Eisenguss von Kanonen und Maschinenteilen wurden auch Schmuckkunstwerke von bezaubernder Schönheit gefertigt.
Freuen Sie sich am Nachmittag auf eine Fahrt mit der Mariazellerbahn, eine der landschaftlich schönsten Alpen-Bahnstrecken, bis nach St. Pölten. Genießen Sie an Bord der modernen, vollklimatisierten „Himmelstreppe“ atemberaubende Blicke auf die herrliche Bergwelt. Der Bus bringt Sie zurück nach Maria Taferl.

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5. Tag Schloss- und Industriebahnkultur

Das nahegelegene Schloss Artstetten gehörte dem österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, der 1914 zusammen mit seiner Frau Sophie in Sarajevo ermordet wurde. Dies gilt als Auslöser des Ersten Weltkrieges. Beide fanden ihre letzte Ruhestätte in der Schlosskapelle. Nach einer Schlossführung erhalten Sie auch einen Eindruck von dem historischen Natur-Schlosspark, u. a. mit uralten, eindrucksvollen Solitärbäumen.
Weiterfahrt nach Freiland, wo Sie das seit 1965 bestehende Feld- und Industriebahnmuseum besuchen. Die Gleisanlage auf dem 4 500 qm großen Gelände ist insgesamt 500 m lang. Mit einem Waldbahnzug werden Sie beim Parkplatz abgeholt und zum Museum gebracht. Bei einer Führung sehen Sie Gleisanlagen verschiedener Spurbreiten und Exponate sowohl im Inneren als auch auf dem Freigelände.
Die Panoramafahrt mit dem Bus zurück nach Maria Taferl wird Sie überraschen! Der Blickwinkel auf die faszinierende Bergwelt ist ein völlig anderer als bei der Bahnfahrt zuvor. Vergleichen Sie selbst!

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6. Tag Barock und Musik in St. Florian – München – Düsseldorf

Freuen Sie sich abschließend auf einen weiteren Höhepunkt Ihrer Reise, das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian! Es zählt zu den großartigsten Barockanlagen des Landes und ist durch Anton Bruckner auch Sinnbild für Musikgeschichte. Bei einer Führung besuchen Sie die monumentale Basilika, den farbenprächtigen Altdorfer-Altar und die herrliche Bibliothek mit ca. 150 000 Bänden und kostbaren Handschriften. Bei einem exklusiven Orgelanspiel lauschen Sie den Klängen der wunderbaren Brucknerorgel.
Im Anschluss heißt es, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, Abschied nehmen von Österreich.
Fahrt zum Flughafen München und Rückflug nach Düsseldorf.

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Bildnachweis:

St.-Florian-Westfassade_(C)_St._Florian
Traunsee_CCBY4.0_Simon_Matzinger-at-flickr
Mondsee_CCBYSA4.0_big_mouth-at-flickr
Gmunden-Keramikmuseum_CCBY4.0_Tauralbus-at-flickr
Stift-Kremsmünster_CCBYSA4.0_korom-at-flickr
Hochschwab_CCBYSA4.0_katsch1969-at-flickr
Schloss-Artstetten_CCBYND4.0_giborn_134
St.-Florian-Brucknerorgel_CCBYND4.0_Renate_Dodell-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachreiseleitung:
    Max Wolters, Historiker und Museumskurator
  • Faszinierende Kultur der Kelten im Salzburger Land
  • Pfahlbaumuseum am Mondsee und Keramikkunst in Gmunden
  • Barocke Pracht im Benediktinerstift Kremsmünster
  • Pöchlarn, Geburtsort des Malers Oskar Kokoscka
  • Wallfahrtsort Mariazell
  • Fahrt mit der Mariazellerbahn auf einer der landschaftlich schönsten Alpen-Bahnstrecken
  • Industriekultur in Gusswerk und Freiland
  • Exklusives Orgelanspiel im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian

St.-Florian-Westfassade_(C)_St._Florian
Traunsee_CCBY4.0_Simon_Matzinger-at-flickr
Mondsee_CCBYSA4.0_big_mouth-at-flickr
Gmunden-Keramikmuseum_CCBY4.0_Tauralbus-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Düsseldorf – München – Traunsee
  2. Mondsee – Gmunden
  3. Von den Eisenwurzen an die Donau
  4. Mariazell
  5. Schloss- und Industriebahnkultur
  6. Barock und Musik in St. Florian – München – Düsseldorf


Stift-Kremsmünster_CCBYSA4.0_korom-at-flickr
Hochschwab_CCBYSA4.0_katsch1969-at-flickr
Schloss-Artstetten_CCBYND4.0_giborn_134
St.-Florian-Brucknerorgel_CCBYND4.0_Renate_Dodell-at-flickr

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachreiseleitung: Max Wolters, Historiker und Museumspädagoge

Nach dem Studium von Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte, Geologie und Religionsethnologie ist Max Wolters seit fast 25 Jahren für das Kölner Naturmuseum „Haus des Waldes“ tätig. Die dort gepflegte Kombination von Kultur und Naturgeschichte vermittelt er auch bei seinen Studienreisen. Seine kunsthistorischen Schwerpunkte liegen bei der Architektur des Mittelalters und der Malerei in West- und Mitteleuropa, ganz besonders England und Deutschland.
Max Wolters ist Autor des Buches „Einfach dasein“, die Geschichte des größten Kölner Frauenordens.

Termine

  • 25.06.2019 – 30.06.2019

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