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Reisefinder - Südpolen - A_POLZDV_19

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Südpolen

Königsstadt Krakau und
kulturelle Höhepunkte im Südosten Polens

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 13.06. - 19.06.2019
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Erkunden Sie mit uns den Westteil Galiziens in Polen! Die alte Kulturlandschaft im polnisch-ukrainischen Grenzraum war über Jahrhunderte geprägt durch die Österreich-Ungarische Monarchie und durch die Kolonialisierung insbesondere aus dem süddeutschen Raum. Sie galt als Zentrum des ostjüdischen Kultur- und Geisteslebens. Kulturelle Vielfalt, bedeutende Sakralbauten, einladende Burgen und Schlösser sowie malerische Stadtbilder mit ihren historischen Marktplätzen lohnt es wieder neu in das Bewusstsein zu rufen oder neu zu entdecken!
Über Tarnow mit seiner multikulturellen Geschichte geht es zur Universitätsstadt Rzeszów mit ihren architektonischen Perlen. Sie besuchen das bezaubernde Schloss Lancut mit seinem malerischen Landschaftspark und lauschen einem Orgelkonzert im Bernhardinerkloster Lezajsk. Interessant ist zudem das Salzbergwerk Wieliczka. Das wunderschöne Krakau mit der prächtigen Marienkirche, den jüdischen Stätten und dem historischen Schlossberg Wawel wird Sie beeindrucken!


1. Tag Düsseldorf – Krakau – Rzeszów

Flug mit Eurowings von Düsseldorf nach Krakau (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Am Flughafen werden Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen. Auf Ihrer Fahrt nach Rzeszów unternehmen Sie einen Abstecher nach Tarnow und besichtigen diese „Perle der Renaissance“, wie die Altstadt auch genannt wird. Sie sehen den Marktplatz, der von schönen Bürgerhäusern aus dem 16. bis 18. Jh. umgeben ist. Die Mitte des Platzes nimmt das ursprünglich im gotischen Stil errichtete Rathaus ein, das nach mehrmaligen Umbauten heute ein wunderbares Beispiel für ein Meisterstück der Renaissance ist. Sehenswert ist ebenfalls die Kathedrale, ein dreischiffiger gotischer Backsteinbau mit beeindruckendem Chorgestühl und Grabmälern aus der Renaissance.
Weiterfahrt nach Rzeszów und Zimmerbezug für 3 Nächte. Gemeinsames Abendessen.

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2. Tag Rzeszów – Lancut – Lezajsk

Heute Vormittag erkunden Sie während eines Stadtrundgangs Rzeszów, dessen Stadtbild von Bauten aus dem 18. und 19. Jh. geprägt wird. Auf dem Marktplatz befindet sich das neogotische Rathaus und westlich davon die gotische Pfarrkirche mit eindrucksvollen Renaissance-Grabmälern. Sehenswert sind ebenfalls die Piaristenkirche, wo sich heute das Regionalmuseum befindet, und die gotische Maria-Himmelfahrtskirche. Anschließend kommen Sie zum Schloss, dessen Ursprünge auf das 16. und 17. Jh. zurückgehen. Später wurde der Bau verändert und beherbergt seit 1820 das Gerichtsgebäude (Außenbesichtigung).
Am Nachmittag führt Sie ein Ausflug zum wunderschönen Schloss von Lancut. Der zweistöckige Bau mit Innenhof und vier Ecktürmen entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s. Besonders sehenswert sind die reich ausgestatteten Innenräume, ein Saal mit einer Holzdecke von 1642 sowie Räume im Louis-Seize-Stil und das Hoftheater.
Der Schlosskomplex ist umgeben von einem alten, malerischen Park im englischen Stil, in dem etliche Pavillons und landwirtschaftliche Gebäude stehen, die einst eng mit dem alltäglichen Leben der Lancuter Residenz verbunden waren.
Danach erreichen Sie Lezajsk, das für sein Bernhardinerkloster bekannt ist. Das Kloster, ein Bau mit wehrhaftem Charakter, wurde im 17. Jh. von der Familie Opalinski gestiftet. Die Klosterkirche, die aus der Zeit des Frühbarocks stammt, ist mit spätbarocker Ausmalung und einem schönen Chorgestühl versehen. Beeindruckend wirkt der riesige, reich verzierte Orgelprospekt. Bei einer Orgelvorführung lauschen Sie dem fantastischen Klang dieses Instruments.

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3. Tag Baranów Sandomierski – Ujazd – Sandomierz

Der heutige Ausflug führt Sie nördlich von Rzeszów nach Baranów Sandomierski, wo sich eines der schönsten Renaissance-Schlösser Polens befindet. Das im 16./17. Jh. nach Plänen von Santi Gucci errichtete Schloss beeindruckt durch kunstvoll verzierte Innenräume. Die wunderschöne Gemäldegalerie an der westlichen Seite wurde von Tilman von Gameren entworfen. Durch den Haupteingang gelangen Sie in einen idyllischen Arkadenhof mit Kreuzgängen und stattlichen Portalen.
Anschließend fahren Sie nach Ujazd südwestlich von Opatów. Hier befindet sich die sehr sehenswerte Ruine der 1631–1644 errichteten Burg Krzytopór. Sie war bis zum Bau von Versailles die größte Residenz Europas.
Auf dem Rückweg machen Sie Halt in Sandomierz, das zu den schönsten Städten Polens gehört und malerisch am Rande der Kielecko-Sandomierska- Hochebene gelegen ist. Unterhalb des Marktplatzes sehen Sie die Kathedrale, ein gotischer dreischiffiger Bau, der aufgrund einer Stiftung von König Kazimierz III. entstand. Beeindruckend ist das kunstvoll ausgestattete Innere mit byzantinisch-russischen Malereien im Chor, einem Rokoko-Seitenaltar sowie einer Holztäfelung mit 16 Bildern.
Gegenüber der Kathedrale befindet sich die alte Burg, die im Jahre 1656 von der schwedischen Armee gesprengt wurde. Das wieder neu errichtete Gebäude beherbergt heute das Bezirksmuseum (Außenbesichtigung).
Die Jakobskirche, eine der ältesten Backsteinbauten Polens, wurde im spätromanischen Stil errichtet. Das Innere der Kirche schmücken wertvolle Glasfenster aus den Jahren 1910–1918. Rückfahrt nach Rzeszów.

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4. Tag Rzeszów – Wieliczka – Krakau

Nach dem Frühstück verlassen Sie Rzeszów und fahren nach Wieliczka. Hier besichtigen Sie das älteste Salzbergwerk Europas, das von der UNESCO auf die Liste der 12 wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt gesetzt wurde. Der Rundgang durch bizarr geformte Stollen und Kammern vorbei an unterirdischen Seen wird zu einem wahren Erlebnis! Beeindruckend ist auch die 101 m tief gelegene Kapelle mit in Salz gemeißelten Skulpturen und Altären.
Weiterfahrt nach Krakau und Zimmerbezug für die nächsten 3 Nächte. Abendessen im Hotel.

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5. Tag Krakau: Altstadt

Zu Fuß erkunden Sie die im Krieg nahezu unzerstört gebliebene Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal). Sie bummeln durch die Gassen und erreichen einen der größten Marktplätze Europas sowie das Zentrum Krakaus, den Rynek. Hier spiegelt sich die Geschichte der Stadt. Mit einer Fläche von 40 000 m² hat der Platz riesige Ausmaße, wird aber von dem langgestreckten Renaissancebau der Tuchhallen in zwei Hälften geteilt. Mittelalterliche Bürgerhäuser und Adelspaläste umgeben den Platz, auf dem sich zahlreiche Cafés, Restaurants und Läden befinden.
Das markanteste Gebäude am Rynek ist die Marienkirche mit dem größten gotischen Altar Europas, geschnitzt von Veit Stoß. Ihre beiden verschieden hohen Türme sind ein Wahrzeichen der Stadt.
1255 begannen Franziskaner mit dem Bau ihrer frühgotischen Backsteinkirche und ihres Klosters. Nach einem Brand 1850 erhielt die Franziskanerkirche eine wunderbare neogotische Innenausstattung, darunter Jugendstil-Wandmalereien und -Glasfenster des berühmten Malers Stanislaw Wyspianski. Auch der Kreuzgang (1423–1455) ist mit herrlichen gotischen Malereien verziert.
Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.
Abendessen in einem typischen Restaurant.

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6. Tag Krakau: Kazimierz – Wawel

Kaiser Kazimierz III. ließ im Jahr 1335 das heutige Stadtviertel Krakaus als eigene Stadt für die Juden anlegen. Um 1495 wurden die Krakauer Juden nach Kazimierz umgesiedelt; die Stadt wurde zum Ghetto. Erhalten sind die Alte Synagoge, die um 1570 im Renaissance-Stil erbaut wurde und der Friedhof Remuh – einer ältesten jüdischen Friedhöfe Europas mit über 450 Grabmälern aus dem 16. bis 18. Jh. Hier ruht der bekannte Schriftsteller und Philosoph, Rabbi Moses Isserles.
Auf Ihrem Rundgang sehen Sie außerdem die St. Katharinenkirche, ein Gebäude, das gotische Architektur in reinster Form präsentiert. Sehenswert sind der frühbarocke Hauptaltar und ein Kreuzgang mit gotischen Wandmalereien. Nicht weit entfernt befindet sich das Paulinenkloster, eine große repräsentative Anlage mit einer beeindruckenden Barockkirche.
Nachmittags Besichtigung des historischen Schlossbergs Wawel. Der Wawel – Schloss und Burg zugleich – war seit dem 11. Jh. Sitz der polnischen Könige. Das Renaissance-Schloss beherbergt den polnischen Kronschatz. Berühmt sind auch die „Arazzi“, riesige flämische Gobelins aus dem 16. Jh. Die benachbarte Kathedrale gilt als nationales Heiligtum. Dort wurden die polnischen Könige gekrönt und auch begraben. In bunter Mischung vereinigt die Kirche Gotik, Renaissance und Barock.
Abendessen in einem jüdischen Restaurant mit Klezmermusik.

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7. Tag Krakau – Düsseldorf

Bevor Sie die heutige Heimreise antreten statten Sie dem Benediktinerkloster Tyniec einen Besuch ab. Es wurde im 11. Jh. gegründet und im 17. Jh. grundlegend umgebaut und barockisiert. Im Kreuzgang sind noch Skulpturen des ursprünglichen romanischen Bauwerks zu sehen.
Nun heißt es, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, Abschied nehmen von Polen. Transfer zum Flughafen Krakau und Rückflug nach Düsseldorf.

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Bildnachweis:

Krakau Tuchhallen CCBY-jorgelascar-at-flickr
Rzeszów town hall CCBYSA4.0 conskeptical-at-flickr
Łańcut palace italian garden CCBY4.0 Wojciech Muła-at-Wikimedia Commons
Wieliczka CCBY4.0 Revoltatul-at-flickr
Krakau Marktplatz CCBYSA-John Menard-at-flickr
Krakau Wawel Kathedrale CCBY-Allie_Caulfield-at-flickr
Benediktinerabtei Tyniec CCBY-hotbodigram-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Dipl.-Ing. der Architektur Jörg Sperner, Denkmalpfleger, Assistent des Dombaumeisters am Kölner Dom
  • Renaissanceperle Tarnow
  • Universitätsstadt Rzeszów
  • Schloss Lancut mit malerischem Landschaftspark
  • Bernhardinerkloster Lezajsk mit Orgelkonzert
  • Salzbergwerk Wieliczka
  • Krakau mit Marienkirche und dem historischen Schlossberg Wawel
  • Kazimierz mit Klezmermusik

Krakau Tuchhallen CCBY-jorgelascar-at-flickr
Rzeszów town hall CCBYSA4.0 conskeptical-at-flickr
Łańcut palace italian garden CCBY4.0 Wojciech Muła-at-Wikimedia Commons

Reiseverlauf

  1. Düsseldorf – Krakau – Rzeszów
  2. Rzeszów – Lancut – Lezajsk
  3. Baranów Sandomierski – Ujazd – Sandomierz
  4. Rzeszów – Wieliczka – Krakau
  5. Krakau: Altstadt
  6. Krakau: Kazimierz – Wawel
  7. Krakau – Düsseldorf


Wieliczka CCBY4.0 Revoltatul-at-flickr
Krakau Marktplatz CCBYSA-John Menard-at-flickr
Krakau Wawel Kathedrale CCBY-Allie_Caulfield-at-flickr
Benediktinerabtei Tyniec CCBY-hotbodigram-at-flickr

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
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Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Dipl.-Ing. der Architektur Jörg Sperner, Denkmalpfleger, Assistent des Dombaumeisters am Kölner Dom
Nach einer Ausbildung zum Schreiner folgte ein Architekturstudium an der RWTH Aachen sowie ein Aufbaustudium Denkmalpflege in Bamberg. Seit 2003 zunächst als freier Mitarbeiter bei der Dombauverwaltung Köln, ist Jörg Sperner seit 2012 Assistent des Dombaumeisters zu Köln.

Termine

  • 13.06.2019 – 19.06.2019

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