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Orgellandschaften in Brandenburg

Musikalische Entdeckungen im seenreichen Havelland

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 15.09. - 20.09.2019
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In das Seenland Brandenburg führt die Orgelreise 2019 mit Organist und Kantor Wolfgang Siegenbrink und Kurator Max Wolters.
Brandenburg – das sind 500 Herrenhäuser und Schlösser, idyllische Städte und Dörfer mit alten Marktplätzen, pittoresken Gassen und wunderbar erhaltenen Kirchen mit bedeutenden Orgeln. Die weitgehend landwirtschaftlich geprägte und dünn besiedelte Region bezaubert mit ihrer sonnenverwöhnten Seenlandschaft immer wieder viele Besucher.
Während Potsdam und Brandenburg zu den bekannteren Städten der Region zählen, üben die ruhigen, beschaulichen Orte Jüterbog, Doberlug, Lebusa und Treuenbrietzen ihren ganz eigenen Reiz aus.
An fünf Reisetagen wird Ihnen Organist Wolfgang Siegenbrink je eine der Orgeln der Region Brandenburg bei konzertanten Vorführungen anspielen. Max Wolters führt Sie zu bekannten, aber auch versteckten Sehenswürdigkeiten des Sehnsuchtslandes Brandenburg.


1. Tag Tangermünde – Brandenburg

Fahrt im komfortablen Reisebus von Köln nach Brandenburg a. d. Havel (Vorübernachtung in Köln auf Anfrage). Unterwegs machen Sie einen Abstecher nach Tangermünde. Die alte Hansestadt Tangermünde gehört zu jenen norddeutschen Städten, die ihr mittelalterlich anmutendes Stadtbild bis in die heutige Zeit bewahrt haben. Dort, wo die Tanger in die Elbe mündet, liegt die mittelalterliche Burg und die 1000-jährige Stadt, die Sie bei einem geführten Stadtspaziergang erkunden.
Herzstück der Pfarrkirche St. Stephan ist eine Orgel des bedeutenden Hamburger Orgelbauers Hans Scherer. Hier erwartet Sie der örtliche Organist zu einer Orgelvorführung.
Weiterfahrt zu Ihrem Hotel nach Brandenburg und Zimmerbezug für die nächsten 3 Nächte.

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2. Tag Potsdam

Freuen Sie sich heute auf einen Besuch der wunderschönen Landeshauptstadt Potsdam. Von Schloss Sanssouci (Außenbesichtigung) spazieren Sie durch die malerische Parkanlage, vorbei an der historischen Mühle und der Orangerie, zum Neuen Palais (Außenbesichtigungen) und weiter bis ins Zentrum. Ein Stadtspaziergang führt Sie durch die Innenstadt zum pittoresken Holländischen Viertel – ein besonders liebenswertes Stück Potsdam mit kleinen Läden und netten Cafés.
Nach einer individuellen Pause besuchen Sie das erst 2017 eröffnete Museum Barberini in einem klassizistisch-barocken Palast. Seit Januar 2017 ist das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine kunsthistorische Führung macht Sie mit der bedeutenden Sammlung der Hasso-Plattner-Stiftung bekannt.
Am Nachmittag besuchen Sie die Friedenskirche, durch die Friedrich Wilhelm IV. ein geistliches Gegenstück zu dem sehr heiteren Sanssouci errichten wollte. Sie hören die erst 2018 renovierte Woehl-Orgel bei einem kleinen Konzert mit Wolfgang Siegenbrink.

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3. Tag Brandenburg – Kloster Lehnin

Der heutige Tag ist der Stadt Brandenburg und der sie umgebenden bezaubernden Wasser- und Seenlandschaft gewidmet. Max Wolters wird Sie fachkundig durch die 850-jährige „Wiege der Mark Brandenburg“ führen. In den drei mittelalterlichen Stadtkernen findet man zahlreiche Baudenkmäler wie das Altstädtische Rathaus mit dem Roland, das Kloster St. Pauli und mehrere bedeutende und große Backsteinkirchen (Außenbesichtigungen).
Anschließend fahren Sie zum verträumten Kloster Lehnin, dem ersten märkischen Zisterzienserkloster von 1180. Die romanisch-gotische Klosterkirche und das 1260 vollendete spätgotische Königshaus, das als Hospital diente und heute für Lesungen genutzt wird, sind bedeutende Zeugnisse norddeutscher Backsteinbaukunst.
Rückfahrt nach Brandenburg, wo Ihnen Wolfgang Siegenbrink im reich ausgestatteten Dom zu Brandenburg die berühmte Wagnerorgel vorstellen wird. Es ist das größte noch erhaltene Instrument der Orgelbaufirma Joachim Wagner.

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4. Tag Brandenburg – Werder (Havel) – Kloster Zinna – Jüterbog

Heute verlassen Sie die Stadt Brandenburg und kommen zunächst nach Werder an der Havel. Entdecken Sie bei einem geführten Spaziergang den idyllisch gelegenen historischen Stadtkern mit Vorstadt und Inselstadt. Erfreuen Sie sich an den Inselhäusern, werfen Sie einen Blick in die barocke Heilig-Geist-Kirche und sehen Sie das Wahrzeichen der Stadt, die Bockwindmühle (Außenbesichtigung).
Genießen Sie vor der Weiterfahrt einen Kaffee auf dem hübschen Marktplatz, bevor Sie das kleine, aber sehr reizvolle Kloster Zinna erreichen. Tauchen Sie ein in die wechselvolle Geschichte dieses ehemaligen Zisterzienserklosters und lassen Sie sich von der eindrucksvollen Klosterkirche beeindrucken. 1764 ließ Friedrich der Große in Zinna eine Weberkolonie ansiedeln, die jedoch nicht zum erhofften Wohlstand führte. Heute haben Sie im „Webhaus“ Gelegenheit zu einer individuellen Mittagspause.
Am frühen Nachmittag kommen Sie nach Jüterbog, dessen historischer Stadtkern mit Wehrtürmen, Kirchen und alten Fachwerkhäusern gespickt ist. Unübersehbar war dies im Mittelalter ein florierender Handelsplatz. Der Kreiskantor wird Sie durch die Kirche St. Nikolai, das Wahrzeichen der Stadt, führen. Mit dem Bau wurde im 13. Jh. begonnen; die gotische Backsteinhalle wurde jedoch erst im 16. Jh. vollendet. Wolfgang Siegenbrink stellt Ihnen die Orgel vor.
Übernachtung für 2 Nächte in Jüterbog.

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5. Tag Doberlug – Herzberg – Lebusa

Sie befinden sich nun im Elbe-Elster-Land, dessen markante Zeugnisse der Industriekultur mithilfe internationaler Ausstellungen zu Besuchermagneten wurden. Am Rande des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, der aus einem ehemaligen Tagebaugelände entstanden ist, liegt das Städtchen Doberlug. Dominierend im Stadtbild ist das imposante Renaissanceschloss (Außenbesichtigung). 1664 ließ Christian I. zu Füßen des Schlosses eine „barocke Idealstadt“ errichten. Bis heute hat sich der Charme der herzoglichen Residenz in der ländlichen Kleinstadt erhalten. In Doberlug befindet sich das einzige Weißgerbermuseum Europas. Ein fast ausgestorbenes Handwerk zur Herstellung von Leder lebt bei einer Führung vor Ihren Augen wieder auf.
In Herzberg an der Elster besuchen Sie den historischen Stadtkern und die mittelalterliche Hallenkirche St. Marien mit ihren sehenswerten Gewölbemalereien.
Schließlich kommen Sie nach Lebusa und zu der, zu Beginn des 18. Jh. nach Plänen des berühmten Architekten Pöppelmann errichteten, Barockkirche. Organist Wolfgang Siegenbrink wird für Sie die 1727 von Gottfried Silbermann erbaute Orgel erklingen lassen.

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6. Tag Treuenbrietzen – Köln

Es heißt Abschied nehmen vom Sehnsuchtsland Brandenburg. Zuvor besuchen Sie noch Treuenbrietzen am Nordrand des Flämings, ein bewaldeter, eiszeitlicher Höhenzug. Die idyllische Kleinstadt mit dem historischen Stadtkern und der Stadtkirche St. Marien ist einen Aufenthalt wert. Seit über 275 Jahren erklingt in der Marienkirche die Wagner-Orgel, geschaffen vom damals besten Orgelbaumeister des Landes. Mit einem Orgelanspiel verabschiedet sich Organist Wolfgang Siegenbrink von Ihnen.
Am Abend erreichen Sie Köln.

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Bildnachweis:

Potsdam Friedenskirche Orgel public domain UHT-at-commons.wikimedia
Schloss Sanssouci CCBYSA Robert Scart-at-flickr
Neues Palais CCBY Wolfgang Staudt-at-flickr
Kloster Lehnin CCBYND4.0-conticium-at-flickr
Heilig-Geist-Kirche Werder (Havel) CCBYSA4.0-michael.berlin-at-flickr
Schloss Doberlug CCBYSA4.0-lilli2de-at-flickr
Scherer-Orgel St. Stephan Tangermünde CCBYSA2.52 Harald Rossa-at-commons.wikimedia

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Musikalische Fachleitung: Wolfgang Siegenbrink, Kantor, Organist und Dirigent
  • Fachreiseleitung: Max Wolters, Historiker und Museumskurator
  • Tangermünde mit Orgelanspiel in der Pfarrkirche St. Stephan
  • Potsdam mit Museum Barberini und Orgelkonzert in der Friedenskirche
  • Stadt Brandenburg mit Orgelvorführung im Dom
  • Kloster Lehnin
  • Werder an der Havel und Kloster Zinna
  • Weißgerbermuseum in Doberlug
  • Orgelkonzerte in Jüterbog, Lebusa und Treuenbrietzen

Potsdam Friedenskirche Orgel public domain UHT-at-commons.wikimedia
Schloss Sanssouci CCBYSA Robert Scart-at-flickr
Neues Palais CCBY Wolfgang Staudt-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Tangermünde – Brandenburg
  2. Potsdam
  3. Brandenburg – Kloster Lehnin
  4. Brandenburg – Werder (Havel) – Kloster Zinna – Jüterbog
  5. Doberlug – Herzberg – Lebusa
  6. Treuenbrietzen – Köln


Kloster Lehnin CCBYND4.0-conticium-at-flickr
Heilig-Geist-Kirche Werder (Havel) CCBYSA4.0-michael.berlin-at-flickr
Schloss Doberlug CCBYSA4.0-lilli2de-at-flickr
Scherer-Orgel St. Stephan Tangermünde CCBYSA2.52 Harald Rossa-at-commons.wikimedia

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachreiseleitung:
Max Wolters, Historiker und Museumskurator Nach dem Studium von Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte, Geologie und Religionsethnologie ist Max Wolters seit fast 25 Jahren für das Kölner Naturmuseum „Haus des Waldes“ tätig. Die dort gepflegte Kombination von Kultur und Naturgeschichte vermittelt er auch bei seinen Studienreisen. Seine kunsthistorischen Schwerpunkte liegen bei der Architektur des Mittelalters und der Malerei in West- und Mitteleuropa, ganz besonders England und Deutschland. Max Wolters ist Autor des Buches „Einfach dasein“, die Geschichte des größten Kölner Frauenordens.

Termine

  • 15.09.2019 – 20.09.2019

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