Tel. 0221-801952-0 | Mo. - Fr. 9:00 - 17:00 Uhr | Kontakt

Reisefinder - Auf den Spuren von Hans Baldung Grien - A_GRIZDV_19

Conti-Reisen / Reisefinder / Studienreisen / Europa / Deutschland / Auf den Spuren von Hans Baldung Grien - A_GRIZDV_19

Reisen-finden Erweiterte Suche VolltextsucheReisekalender


Auf den Spuren von Hans Baldung Grien

Rund um die Große Baden-Württembergische Landesausstellung 2019

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 08.12. - 10.12.2019
Jetzt anmelden

Er gilt als einer der „eigenwilligsten Künstler“ des 16. Jh.: Hans Baldung, genannt Grien.
Als Zeitgenosse von Albrecht Dürer und Lucas Cranach stand das Werk von Grien lange Zeit im Schatten dieser großen Künstler. Erst in jüngerer Zeit sind die originellen und eigenwilligen Interpretationen seiner profanen und sakralen Kunst in den Mittelpunkt neuester Forschung gerückt. Die Große Landesausstellung in Baden-Württemberg würdigt 2019 die Werke des Künstlers in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
Prof. Dr. Barbara Schock-Werner macht Sie bei dieser Reise mit dem Leben und Werk des großen Künstlers vertraut.
Darüber hinaus kommen Sie von Ihrem Standorthotel in Pforzheim bei dieser Kurzreise zu kulturellen Höhepunkten sakraler Architektur in Maulbronn, Markgröningen, Tiefenbronn, Marbach a.N., Heilbronn und Bad Wimpfen.


1. Tag Köln – Karlsruhe – Pforzheim

Fahrt im modernen Fernreisebus ab Köln (Vorübernachtung in Köln auf Anfrage).
Im Rahmen der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg würdigt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe das Werk des großen Renaissance-Künstlers Hans Baldung Grien. Wertgeschätzt wird Grien als „einer der eigenwilligsten Künstler des 16. Jahrhunderts“. Als origineller Interpret traditioneller Motive und als Erfinder neuer Bildthemen schuf Baldung intime Andachtsbilder und imposante Altarwerke. Er entwarf sinnliche Allegorien und Aktdarstellungen, drastische Hexenszenen, humanistische Denkbilder und markante Porträts. Den tiefgreifenden Umwälzungen seines Zeitalters setzte er ein höchst individuelles, oftmals exzentrisches und stets faszinierendes Werk entgegen. Dieses umfasst neben koloristisch ausdrucksstarken Tafelgemälden auch virtuose Zeichnungen und kraftvolle Holzschnitte.
Nach der Besichtigung der Ausstellung haben Sie Gelegenheit zum Besuch der Ständigen Sammlung.
Weiterfahrt nach Pforzheim zur Übernachtung für die nächsten beiden Nächte. Gemeinsames Abendessen.

nach oben

2. Tag Pforzheim – Maulbronn – Markgröningen – Tiefenbronn

In Pforzheim erhebt sich oberhalb des Marktplatzes am Schlossberg die Schloss- und Stiftskirche St. Michael, Pforzheims bedeutendstes Baudenkmal und das „Steinerne Geschichtsbuch" der Stadt. Zum ältesten Bestand gehört heute der romanische Westbau mit seinem rundbogigen Stufenportal, das jenem in Maulbronn stilistisch ähnelt und demnach wohl ins ausgehende 12. Jh. zu datieren ist. Nach der Führung in der Stiftskirche durch die Kölner Dombaumeisterin fahren Sie nach Maulbronn.
Das hiesige ehemalige Zisterzienserkloster gilt als die am vollständigsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Nach dem Baubeginn im 12. Jh. entstand im Laufe der Zeit eine riesige Klosteranlage, die seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In Maulbronn kann man die ersten Details des gotischen Baustiles entdecken, den die Zisterzienser aus Frankreich mitbrachten.
Bei einer Führung lernen Sie mehr über das Leben der Mönche im Mittelalter. Sie entdecken das ausgeklügelte Wassersystem des Klosters, eine Seltenheit zur damaligen Zeit.
Im Anschluss können Sie gemeinsam eine zünftige Vesper im Kloster genießen.
Am Nachmittag kommen Sie nach Markgröningen. Die kleine Fachwerkstadt überrascht durch ihr buntes Stadtbild und ihre Vielzahl gut erhaltener Fachwerkbauten. Nicht umsonst führt die deutsche Fachwerkstraße durch Markgröningen.
Die gotische Bartholomäuskirche stammt aus dem 13. bis 15. Jh. Die beeindruckende Größe des Baus lässt auf die Bedeutung der Stadt im Mittelalter schließen.
Sie beenden die Tagesexkursion in Tiefenbronn. Zur Ausstattung der Pfarrkirche St. Maria Magdalena – einer gotischen Basilika - gehören u.a. fünf kunsthistorisch wertvolle spätgotische Altarretabel, darunter der Magdalenenaltar von Lucas Moser.
Rückfahrt nach Pforzheim und gemeinsames Abendessen.

nach oben

3. Tag Pforzheim – Marbach a.N.– Heilbronn – Bad Wimpfen – Köln

In Marbach am Neckar beeindruckt Sie die Alexanderkirche aus dem 15. Jh. mit ihren spätgotischen Netzgewölben und farbig gefassten Konsolplastiken.
In Heilbronn kommen Sie zur Kilianskirche, einer gotischen Hallenkirche aus Heilbronner Sandstein, deren Ursprung mindestens bis ins 11. Jh. zurückreicht. Ihr Westturm gehört zu einem der ersten bedeutenden Renaissancebauwerke nördlich der Alpen. In der Kirche befindet sich der Altar von Hans Seyfer aus dem Jahr 1498, der als Meisterleistung der Schnitzkunst der deutschen Spätgotik gilt.
In Bad Wimpfen im Tal finden Sie noch einmal ein Meisterwerk der Frühgotik, die Ritterstiftskirche St. Peter. Der heutige Bau stammt aus dem 10. Jh. (romanisches Westwerk) und dem 13. Jh. (gotisches Langhaus und Chor). Beeindruckend ist auch der hochgotische Kreuzgang.
Gegen Abend erreichen Sie wieder Köln.

nach oben


Bildnachweis:

Hans Baldung, Selbstporträt CC0 The Bridgeman Art Library-at-wikimedia.commons
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe CC0 Armerdietrich at-wikimedia.commons
Kloster Maulbronn CCBY Claudia Schillinger at-flickr
Markgröningen Marktplatz CCBYSA Harke at-wikimedia.commons
Heilbronn Kilianskirche CCBYSA K. Jähne-at-wikimedia.commons
Ritterstiftskirche St. Peter CCBYSA Holger Uwe Schmitt-at-wikimedia.commons

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.
  • Standorthotel in Pforzheim
  • Besuch der Großen Baden-Württembergischen Landesausstellung 2019:
    Leben und Werk des großen Künstlers Hans Baldung
  • Kulturellen Höhepunkten sakraler Architektur der Region

Hans Baldung, Selbstporträt CC0 The Bridgeman Art Library-at-wikimedia.commons
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe CC0 Armerdietrich at-wikimedia.commons
Kloster Maulbronn CCBY Claudia Schillinger at-flickr

Reiseverlauf

  1. Köln – Karlsruhe – Pforzheim
  2. Pforzheim – Maulbronn – Markgröningen – Tiefenbronn
  3. Pforzheim – Marbach a.N.– Heilbronn – Bad Wimpfen – Köln


Markgröningen Marktplatz CCBYSA Harke at-wikimedia.commons
Heilbronn Kilianskirche CCBYSA K. Jähne-at-wikimedia.commons
Ritterstiftskirche St. Peter CCBYSA Holger Uwe Schmitt-at-wikimedia.commons

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R.

Nach einem Architekturstudium in Stuttgart, Vertiefung in Denkmalpflege, folgte ein Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Stuttgart, Wien, Bonn und Kiel, mit einem Forschungsjahr in Straßburg und der Promotion über das Straßburger Münster.
Prof. Dr. Barbara Schock-Werner ist Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung und war von 1999 bis 2012 Dombaumeisterin zu Köln.
Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den Bereichen mittelalterliche Architektur und Bauorganisation.

Termine

  • 08.12.2019 – 10.12.2019

nach oben