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Reisefinder - Usbekistan - A_USBZDV

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Usbekistan

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 28.10. - 07.11.2019
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Schillerndes Türkis und leuchtendes Blau sind die dominierenden Farben an den üppig verzierten islamischen Bauwerken, welche die jahrhundertealte, reiche Geschichte Usbekistans widerspiegeln.
Erleben Sie während Ihrer Reise dieses zu Stein gewordene Märchen an der legendären Seidenstraße. Wandeln Sie auf den Spuren Alexanders des Großen, Dschingis Khans und Timur Lenks durch eine Welt aus 1001 Nacht!
In den magischen Oasenstädten Samarkand, Buchara und Chiwa (UNESCO-Weltkulturerbe) beeindrucken glänzend blaue Minarette und prachtvolle Moscheen mit filigranen Ornamenten. Hier wird die Geschichte des Alten Orients wieder lebendig, und farbenfrohe Basare berauschen Ihre Sinne. Die Hauptstadt Usbekistans Taschkent ist geprägt von einer faszinierenden Mischung aus historischem Flair und monumentaler, moderner Architektur.
Die für Zentralasien so typische Gastfreundschaft erfahren Sie bei einer tadschikischen Familie während der gemeinsamen Zubereitung einer kulinarischen Spezialität sowie bei einer genussreichen Weinverkostung.


1. Tag Deutschland – Taschkent

Flug mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nach Taschkent (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Transfer zum Hotel (späte Ankunft, Abendessen im Flugzeug).
2 Übernachtungen in Taschkent.

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2. Tag Taschkent

Nach einem ausgiebigen, späten Frühstück erkunden Sie die facettenreiche Hauptstadt in einer Kombination aus Stadtrundfahrt und -spaziergang.
Überraschen wird Sie das vortreffliche Zusammenspiel von traditioneller Atmosphäre und monumentalen, neuzeitlichen Bauwerken! Denn längst hat sich Taschkent in eine moderne Metropole mit europäischen und asiatischen Einflüssen gewandelt. Ihre Ursprünge lassen sich jedoch bis in das erste vorchristliche Jahrhundert zurückverfolgen. Nach einer wechselvollen Geschichte entwickelte sie sich im 16. Jh. zu einem bekannten Handwerkszentrum. Die sich ausdehnenden Handelsbeziehungen, die sich von China über Zentralasien und Osteuropa bis nach Byzanz und Rom erstreckten, verhalfen der Stadt zu Wohlstand und Ansehen.
Zunächst besuchen Sie das Museum für angewandte Kunst, das sich in einem wunderschön ausgestatteten Adelshaus befindet. Dort erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die usbekische Kunstfertigkeit.
Bei der weiteren Stadtrundfahrt sehen Sie u. a. das Alisher-Navoi-Theater, Taschkents Opernhaus (Außenbesichtigung), das vom sowjetischen Stararchitekten Alexei Schtschussew entworfen wurde.
Nach einer kurzen, individuellen Mittagspause in der Nähe der Oper, tauchen Sie ein in Taschkents „Unterwelt“ und können die aufwändig gestalteten Metro-Stationen bewundern.
Vom Amir-Timur-Platz spazieren Sie anschließend durch die Fußgängerzone und bestaunen die entspannte, westeuropäisch wirkende Atmosphäre entlang des lebhaften Grünstreifens. Auf einem der reizvollen Bazare machen Sie sich mit den ersten süßen Köstlichkeiten der usbekischen Küche vertraut.
Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

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3. Tag Taschkent – Chiwa

Transfer zum Flughafen und Flug mit Uzbekistan Airways nach Urgentsch.
Kurze Weiterfahrt nach Chiwa, die erste Ihrer drei „goldenen“ Oasenstädte.
Die Altstadt Itschan Kale wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und bildet gleichsam ein Museum unter freiem Himmel.
Zu Recht trägt Chiwa den Beinamen „Florenz des Ostens“. Lassen Sie sich bei einem ersten einführenden Stadtbummel verzaubern!
Abendessen im Hotel. 2 Übernachtungen in Chiwa.

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4. Tag Chiwa

Innerhalb der mächtigen Altstadtmauern drängen sich ehemalige Islamschulen, Paläste, Moscheen und Karawansereien. Die feudale mittelalterliche, islamisch geprägte Stadt entfaltet noch heute den ganzen Zauber des Orients!
Während eines Stadtspaziergangs besichtigen Sie u. a. die Stadtmauer mit den Stadttoren Ata Darwasa (Westtor) und Palwon Darwasa (Osttor), die Medrese Amin Khan, das Minarett Kalta Minor, die Festung Kohne-Ark, das Pahlavonn-Mahmud Mausoleum, den Islam Chodsha Komplex, die Freitagsmoschee und den Palast Tasch Chauli.
Das typische Fladenbrot Non im Lehmofen zu backen, gehört zu den Fertigkeiten, die gerade die ländliche Bevölkerung beherrscht. Sie haben die Möglichkeit, sich diese Kunst von einer einheimischen Familie zeigen zu lassen.
Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

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5. Tag Chiwa – Buchara

Fahrt nach Buchara (430 km). Wie einst mongolische Steppenreiter durchqueren Sie entlang des Flusses Amu Darya die endlos scheinende Halbwüste Kizil Kum (Roter Sand). Ihre lokale Reiseleitung verkürzt Ihnen die längere Fahrt mit interessanten Informationen und Geschichten zu der Völkervielfalt Usbekistans, Sitten und Brauchtümern, aber auch zu modernen Gesellschaftsthemen und den Zukunftsaussichten des Landes.
Am späten Nachmittag erreichen Sie die Oasenstadt Buchara, von der man sagt, dass ihr Licht in den Himmel zurückstrahlt.
Auf dem Weg zum Hotel besichtigen Sie gleich eines der Wahrzeichen Bucharas: den markanten Torbau der ehemaligen Medrese Tschor-Minor (Vier Minarette). Das zweistöckige überkuppelte Gebäude mit kleinen Türmchen an allen vier Ecken gab der Medrese ihren Namen.
Gemeinsames Abendessen im Hotel.
3 Übernachtungen in Buchara.

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6. Tag Buchara

Buchara, die alte Karawanenstadt an der Seidenstraße galt schon vor 1.500 Jahren als großes Kultur- und Handelszentrum. Bis zu Alexander dem Großen reicht ihre Geschichte zurück. Eroberungen durch persische, türkische und mongolische Herrscher folgten. Sie wartet mit unzähligen Sehenswürdigkeiten auf, die geprägt sind von aufwändiger altorientalischer Kunst und Kultur. Das leuchtende Ocker der Lehmbauten und das Türkis und Gold der Ornamente lässt die Stadt bei Sonnenlicht geradezu erstrahlen.
Heute schlendern Sie durch die Marktkuppelbauten des bedeckten Basars, und bewundern einige der bedeutendsten Baudenkmäler Zentralasiens!
Das 46 m hohe Kalon-Minarett mit der dazugehörigen Moschee, die Medresen Ulugh-Begh, Abdulasis-Khan und Mir-e-Arab sowie die Moschee Magokki-Attori.
Eine Ruhepause gönnen Sie sich zwischendurch in einem stilvollen Teehaus.
Danach erleben Sie den stimmungsvollen Lab-e-Haus Komplex, in dessen mittig angeordnetem Wasserbecken sich die Fassaden der monumentalen Medresen spiegeln.
Lassen Sie sich faszinieren von der Pracht und Anordnung der blau und türkis gekachelten Kukeldasch Medrese, dem ältesten Gebäude am Labi Chaus, der Nadir-Divan-Beg-Medrese und der Nadir-Divan-Beg-Chanaka, einer ehemaligen Pilgerunterkunft.
Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, sich mit einem der bekannten Puppenspieler Bucharas in seiner Marionetten-Manufaktur zu unterhalten.
Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

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7. Tag Buchara

Am Vormittag geht es zum nördlich des historischen Zentrums gelegenen Sommerpalast des letzten Emirs von Buchara. Ein Besuch lohnt vor allem wegen der exquisit ausgestatteten Prunkräume, die einen Einblick in das luxuriöse Leben der Herrscher von Buchara geben.
Abenteurer und Geschichtenschreiber gaben der Stadt mit der orientalischen Atmosphäre den Namen „die Edle“. Bei Ihren weiteren Besichtigungen werden Sie den Grund nachvollziehen können.
Das Samaniden-Mausoleum, die Bolo-Chaus-Moschee und die mächtige Zitadelle (Ark) zeugen noch heute von der großen Vergangenheit des alten Kultur- und Handelszentrums. Buchara trägt zu Recht den Titel UNESCO-Weltkulturerbe!
Am Abend erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: die Medrese Nadir-Diwan-Beghi bietet den prachtvoll-orientalischen Rahmen für das gemeinsame Abendessen! Schauen Sie den Tänzerinnen in ihren bunten Nationalkostümen zu, erleben Sie eine usbekische Modenschau und lauschen Sie den Klängen der einheimischen Instrumente, die für europäische Ohren oft ungewohnt und fremd erscheinen.

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8. Tag Buchara – Samarkand

Heute fahren Sie zu einem weiteren Höhepunkt Ihrer Reise: Samarkand!
Auf etwa halber Strecke der ca. 300 km langen Fahrt steht inmitten der Wüste ein monumentales Tor. Dieses scheint ins Nichts zu führen. Es ist der imposante Rest der Karawanserei Rabat-i-Malek, und mitten hindurch führte die alte Seidenstraße. Mittagessen als Lunch-Box.
Am frühen Nachmittag erreichen Sie Ihr nächstes Ziel: Samarkand gilt als eines der ältesten Kulturzentren der Welt! Von hier herrschte Timur im 14. Jh. über ein Reich, das so groß wie das Alexanders des Großen war. Unter seiner Herrschaft wurde Samarkand Hauptstadt und genoss den Ruf, die schönste und wichtigste Stadt der alten Welt zu sein. Reger Handel brachte Kaufleute und Reisende aus aller Welt hierher und bescherte der Stadt Reichtum und Wohlstand. Noch heute spiegelt sich dies in den Gebäuden der Altstadt, die wie ein Märchen aus 1001 Nacht wirkt, wider.
Sie erleben die Schönheit und die besondere Atmosphäre der Gräberstadt Schahi-Sinda. Entlang eines 70 m langen Korridors sind sechzehn Gebäude, Mausoleen und Moscheen angeordnet. Eindrucksvoll sind die Majolikafliesen, türkisfarbenen Schmuckelemente und Fayencemosaike.
Fahrt zum Hotel und Check-In und Möglichkeit zum frischmachen.
Vor dem Abendessen erwartet Sie ein kulinarischer Genuss: Sie sind zu einer Weinverkostung auf dem Weingut Khovrenko eingeladen!
Abendessen in einem Restaurant. 2 Übernachtungen in Samarkand.

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9. Tag Samarkand

Samarkands Innenstadt steht seit 2001 unter dem Schutz der UNESCO. Über 2.700 Jahre alt, ist sie ein architektonisches Ensemble aus spektakulären Moscheen und Koranschulen mit betörenden himmelblauen Mosaiken. Die Minarette, Kuppeln und Torbögen zeugen mit ihrer edlen Ornamentik und ihren fein abgestimmten Farben von einer hoch entwickelten islamischen Stadtkultur.
Das Wahrzeichen Usbekistans ist dabei der Registan, einer der vollkommensten Plätze seiner Art! Nach einem ruhigen Betrachten des Gesamtbildes besichtigen Sie die drei den Platz umschließenden Medresen Ulugbek, Tella-Kari und Schir-Dar. Jedes dieser Gebäude ist ein Edelstein aus der goldenen Epoche des 15. Jh.s.
Ebenso sehen Sie die Bibi Hanim Moschee aus dieser Zeit. Es ist die einzige Moschee der Welt, die nach einer Frau benannt wurde!
Von dort geht es mit dem Bus zum Observatorium des Ulugbek. Das besondere Interesse des Herrschers galt der Astronomie, und die sternenklaren Nächte der zentralasiatischen Wüste schienen zur Himmelsbeobachtung besonders geeignet. Das wichtigste Messinstrument war ein riesiger Sextant. Die beeindruckenden Reste aus dem 15. Jh. sind heute noch zu bewundern.
Am Nachmittag folgt ein Besuch der Handwerkervereinigung Meros, bei der Sie über die Geschichte und Herstellung des Samarkander Seidenpapiers informiert werden. Schließlich gab die Seide dem Handelsweg seinen Namen!
Am Abend erfahren Sie die herzliche Gastfreundschaft einer tadschikischen Familie in ihrem Haus. Sie lernen aus erster Hand, wie man die Nationalspeise „Plov“, einen Reis-Fleisch-Gemüseeintopf, kocht.

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10. Tag Samarkand – Taschkent

Nach dem Frühstück fahren Sie zurück nach Taschkent.
Am Nachmittag besuchen Sie die ehrwürdige Barak Khan Medrese und die in direkter Nähe liegende alte Bibliothek, die den wertvollen Original-Koran des Kalifen Osman aus dem 7. Jh. beherbergt. Sicher finden Sie unter dem hochwertigen Kunsthandwerk, das in der Medrese angeboten wird, schöne Souvenirs.
Abschieds-Abendessen in einem Restaurant.
1 Übernachtung in Taschkent.

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11. Tag Taschkent – Deutschland

Kleines Frühstück und Transfer zum Flughafen.
Flug nach Deutschland.

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Bildnachweis:

Usbekistan Samarkand C) Conti Reisen
Usbekistan Tashkent CCBY-SA2.0_Dan Lundberg-at-flickr
Tschkent Navoi Opera © Conti-Reisen
Chiwa Minaret CCBYSA zongo69-at-flickr
Buchara CCBYSA zongo69-at-flickr
Karawanserei Rabat-i-Malek © Conti-Reisen
Registan Complex CCBY-2.0 David Stanley_at-flickr
Samarkand Girls CC BY Arian Zwegers-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Dipl.-Ing. der Architektur,
    Jörg Sperner, Denkmalpfleger, Assistent des Dombaumeisters am Kölner Dom
  • Taschkent mit Museum für angewandte Kunst
  • „Goldene“ Oasenstädte Samarkand, Buchara und Chiwa
  • Besuch einer Folklore- und Modenschau in Buchara
  • Weinverkostung
  • Abendessen bei einer Familie

Usbekistan Samarkand C) Conti Reisen
Usbekistan Tashkent CCBY-SA2.0_Dan Lundberg-at-flickr
Tschkent Navoi Opera © Conti-Reisen
Chiwa Minaret CCBYSA zongo69-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Deutschland – Taschkent
  2. Taschkent
  3. Taschkent – Chiwa
  4. Chiwa
  5. Chiwa – Buchara
  6. Buchara
  7. Buchara
  8. Buchara – Samarkand
  9. Samarkand
  10. Samarkand – Taschkent
  11. Taschkent – Deutschland


Buchara CCBYSA zongo69-at-flickr
Karawanserei Rabat-i-Malek © Conti-Reisen
Registan Complex CCBY-2.0 David Stanley_at-flickr
Samarkand Girls CC BY Arian Zwegers-at-flickr

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Reisebeschreibung


Fachleitung

Dipl.-Ing. der Architektur, Jörg Sperner, Denkmalpfleger, Assistent des Dombaumeisters am Kölner Dom
Nach einer Ausbildung zum Schreiner folgte ein Architekturstudium an der RWTH Aachen sowie ein Aufbaustudium Denkmalpflege in Bamberg. Seit 2003 zunächst als freier Mitarbeiter bei der Dombauverwaltung Köln, ist Jörg Sperner seit 2012 Assistent des Dombaumeisters zu Köln.

Termine

  • 28.10.2019 – 07.11.2019

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