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Bordeaux

Kunst und Weinkultur

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 07.06. - 12.06.2019
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Die Stadt Bordeaux als geistiges und kulturelles Zentrum des französischen Südwestens schlägt die Brücke der französischen Lebensart zur Kunst.
Mit ihren zahllosen Museen, eingebettet in die malerische Kulisse der Altstadt „Vieux Bordeaux“, bietet die Stadt ein Erlebnis geprägt von Tradition, gepaart mit dem gekonnten Übergang in die Moderne.
Eine Exkursion zu bedeutenden Stätten der frühen Romanik in Angoulême – der „Stadt der Kunst und der Geschichte“ – und der darauf folgende Besuch der vom Weinanbau geprägten Kleinstadt Saint-Émilion stimmen Sie ein auf das „Savoir-vivre“ einer ganzen Region.

Erleben Sie eine einzigartige Reise zu Kunst und Weinkultur in dieser schönen und berühmten Region!


1. Tag Düsseldorf – Bordeaux

Linienflug von Düsseldorf nach Bordeaux (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Nach der Ankunft am Nachmittag und dem Transfer zu Ihrem Hotel erkunden Sie die Stadt zur ersten Orientierung.
Gemeinsames Abendessen im Restaurant.

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2. Tag Angoulême – Saint-Émilion

Heute machen Sie einen Ausflug nach Angoulême. In der Hauptstadt des Départements Charente besichtigen Sie die romanische Kathedrale Saint-Pierre.
Ihre nächste Station ist Saint-Émilion. Der kleine, reizvolle Ort liegt auf einem Kalksteinplateau ca. 40 km östlich von Bordeaux und überragt das Tal der Dordogne. Die Ortschaft ist noch heute von Mauerresten aus dem 13.–15. Jh. umgeben. Besonders sehenswert ist der Place du Marché im Zentrum, an dem die Eglise Monolithe, eine Felsenkirche aus dem 8.–12. Jh. liegt. Ihr Innenraum wurde in den Kalkstein geschlagen, was Sie bei einer Führung durch die „unterirdischen“ Räumlichkeiten bewundern können.
Saint-Émilion sowie das umliegende Weinbaugebiet wurden im Jahre 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Bummeln Sie nach der Führung durch die kleinen Gassen mit ihren alten Naturstein- und Fachwerkhäusern und kehren Sie ins Haus des Weines ein (fakultativ).

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3. Tag Welterbe Bordeaux

Sie beginnen den Tag mit einer Entdeckungsreise zum Thema „Welterbe“ und spazieren durch das UNESCO-klassifizierte Bordeaux. Sie kommen durch das alte noch gut erhaltene Viertel Saint-Pierre. Nahe dem Ufer der Garonne, gegenüber dem Place de la Bourse, befindet sich der Miroir d’Eau, der mit 3.450 qm² größte „Wasserspiegel“ der Welt. Er fasziniert mit abwechselnden Spiegel- und Nebeleffekten.
Weiter südlich verbindet die 486 m lange Brücke Pont de Pierre (1821) die beiden vom Fluss getrennten Teile der Altstadt. Von hier bietet sich ein toller Blick auf die 1 km lange Häuserfront, ein großartiges Beispiel der städtischen Architektur des 18. Jh.s.
Unmittelbar vor der Brücke steht das imperiale Stadttor Porte de Bourgogne von 1755.
Im Musée d’Aquitaine haben Sie die Möglichkeit Ihre Kenntnisse über die Stadtgeschichte von Bordeaux und Aquitanien zu vertiefen. Die Ausstellung umfasst mehr als 70.000 Exponate aus der ganzen Welt, die eindrucksvoll die Bedeutung von Bordeaux als Hafenstadt unterstreichen.
Ein Besuch des Musée d’Art Contemporain rundet den Nachmittag ab. Ein ehemaliges Kolonialwarenlager von 1824, das Entrepôt Lainé, wurde zu einem architektonisch bedeutenden Museum umgewandelt und beherbergt heute Ausstellungsstücke der zeitgenössischen Kunst.
Am Abend verkosten Sie den herrlichen Wein des größten zusammenhängenden Weinbaugebiets der Welt für Qualitätsweine. Typisch sind trockene Rotweine, die mal fruchtig, mal sanft aber immer voller Aroma ausfallen.

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4. Tag Museen von Bordeaux

Sie besichtigen das Musée des Beaux Arts und die zugehörige Galerie. Das Museum befindet sich in den Räumlichkeiten des Palais Rohan am Place Pey-Berland. In dem einstigen Erzbischofspalast finden sich heute bedeutende Werke des 15.–20. Jh.s, unter anderem von Rubens, Delacroix, Renoir und Skulpturen von Rodin.
Ihr Stadtrundgang führt Sie unter anderem in die Innenstadt sowie zur Kathedrale Saint-André. Der 124 m lange und 18 m breite Sakralbau wurde 1862 als „Monument historique“ klassifiziert und steht als solches unter Denkmalschutz. Der einst rein romanische Bau, von dem das wesentliche Langhaus noch zu erkennen ist, wurde von Ende des 12.-15. Jh.s. um einen gotischen Bau erweitert. Seit 1998 ist Saint-André Teil des Jakobsweges und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
Am Nachmittag besuchen Sie das Musée des Arts décoratifs et du Design. Es befindet sich im Hôtel de Lalande, südlich des Place Gambetta. Zu sehen sind Stücke des Kunstgewerbes, wie Möbel, Schmuck und Keramik, sowie Gebrauchs- und Luxusgegenstände aus dem 16.–18. Jh.

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5. Tag Das neue Hafenviertel und die Cité du Vin

Am Vormittag besuchen Sie die Base sous-marine, eine ehemalige U-Boot-Basis von 1941–1943. Sie ist eine von fünf, die während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen an der Atlantikküste gebaut wurden. Dieser gigantische Bunker ähnelt einer Bienenwabe und ist durch ein inneres System aus Straßen miteinander verbunden. Die Kombination aus Beton und Stahl im Spiel mit Wasser, Licht und Schatten scheint seine Geschichte kunstvoll hervorzuheben. Heute dient die Basis als origineller Kulturort für Ausstellungen, Konzerte, Opern, Jazz, Theater und Tanz (Außenbesichtigung).
Rund um das Hafenbecken befinden sich die Stadtteile Chartrons und Bacalan, die an den Wandel und die kulturelle Umstrukturierung anknüpfen. Die früheren Lagergebäude und Arbeiterviertel haben sich in rasendem Tempo in ein Szene-Viertel verwandelt! Viele junge Künstler haben hier ihre Zelte aufgeschlagen und dem Teil der Stadt neues, individuelles und teils auch skurriles Leben eingehaucht.
Bunte Graffitis sowie Kunstwerke der Street Art zieren die Mauern und Fassaden.
Nahe der Garonne erwartet Sie die erst 2016 eröffnete und hoch gelobte Cité du Vin. Die Kombination aus Weinbaumuseum und „Freizeitpark“ zum Thema Wein lässt den Besucher den Wein mit allen 5 Sinnen erleben.
Sie befindet sich in einem neu errichteten, futuristischen Gebäude. Die Fassade des 55 m hohen Turms ist mit rund 2.500 reflektierenden Aluminiumplatten ausgestattet und soll den Glanz von feinem Wein in
einem Glas nachempfinden lassen.
Gemeinsames Abschiedsabendessen im Restaurant.

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6. Tag Bordeaux – Düsseldorf

Heute heißt es Abschied nehmen.
Transfer zum Flughafen Bordeaux und Rückflug nach Düsseldorf.

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Bildnachweis:

Pont de Pierre, Bordeaux, Aquitaine CCBY David McKelvey-at-flickr
st emilion CCBY mariusz kluzniak-at-flickr
Miroir dEau CCBYSA S.Faric-at-flickr
Le Musée des Arts Décoratifs, dans l'ancien Hôtel de Lalande; Bordeaux, Aquitaine, France CCBY Aidan Wakely-Mulroney-at-flickr
Cathédrale Saint-André CCBYSA Caroline Vivier-at-wikimedia.commons
Quartier les Chartrons CCBY clodius_maximus-at-flickr
La Cité du Vin, Bordeaux 2 CCBY Michael Foley-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachreiseleitung: Matthias Busmann, Kunsthistoriker
  • Direktflug ab/bis Düsseldorf
  • Zentrales Standorthotel in Bordeaux
  • Hochkarätige Museen und UNESCO-Welterbestätten
  • Ausflug nach Anglouème und St. Émilion
  • Weinprobe in einer Weinbar

Pont de Pierre, Bordeaux, Aquitaine CCBY David McKelvey-at-flickr
st emilion CCBY mariusz kluzniak-at-flickr
Miroir dEau CCBYSA S.Faric-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Düsseldorf – Bordeaux
  2. Angoulême – Saint-Émilion
  3. Welterbe Bordeaux
  4. Museen von Bordeaux
  5. Das neue Hafenviertel und die Cité du Vin
  6. Bordeaux – Düsseldorf


Le Musée des Arts Décoratifs, dans l
Cathédrale Saint-André CCBYSA Caroline Vivier-at-wikimedia.commons
Quartier les Chartrons CCBY clodius_maximus-at-flickr
La Cité du Vin, Bordeaux 2 CCBY Michael Foley-at-flickr

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachreiseleitung: Matthias Busmann, Kunsthistoriker

Matthias Busmann, Jahrgang 1965, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Schwerpunkte und seine Leidenschaft liegen bei der Kunst- und Kulturgeschichte des europäischen Mittelalters, des Barock und der Entwicklung von Kunst und Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Erweitert begleitet er zeitgenössische Kunst in Deutschland. Seit 2003 freiberuflich in der Kunstvermittlung tätig, arbeitet er als Stadt- und Museumsführer in Köln, plant und begleitet Exkursionen und Kunstreisen im In- und Ausland. Als Mitglied des „Arbeitskreises der FREUNDE des Walraff- Richartz- Museum und des Museum Ludwig e.V.“ hält er seit 2005 an beiden Häusern regelmäßig öffentliche Führungen in den ständigen Sammlungen und zu Sonderausstellungen. Für die Initiative jungekunstfreunde steht er für die unterschiedlichen Veranstaltungsformate als Referent zur Verfügung. Zuletzt erweiterte er sein Wirkungsfeld als Dozent im Bereich der Erwachsenenbildung für das Erzbistum Köln.

Termine

  • 07.06.2019 – 12.06.2019

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