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Altkastilien

Sagenumwobene Festungen und mittelalterliche Städte auf der nordkastilischen Meseta

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 12.10. - 18.10.2019
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Auf Ihrer Rundreise durch das historische Altkastilien in der Provinz Kastilien und León erwarten Sie mittelalterliche Städte, beeindruckende Festungen und faszinierende Landschaften. Der Norden des kastilischen Hochplateaus (Meseta) birgt viele noch unbekannte historische und kulturelle Schätze. Sie erkunden Segovia mit dem imposanten Festungspalast Alcazar und dem römischen Aquädukt und besuchen großartige Burgen in Turégano, Medina del Campo und Molina de Aragón. Sie folgen Spuren des Malers Ignacio Zualaga und lernen das Weinanbaugebiet Ribera del Duero kennen. In Burgos erwartet Sie die prächtige gotische Kathedrale, die von dem Kölner Dombaumeister Juan de Colonia erbaut wurde. Sie erkunden das zauberhafte Bischofsstädtchen El Burgo de Osma und die Universitätsstadt Alcalá de Henares. In Sigüenza übernachten Sie im Parador in einer Burg aus dem 12. Jh.
Freuen Sie sich auf eine Reise durch die Jahrhunderte!


1. Tag Köln – Madrid – Segovia

Fahrt mit Lufthansa Express Rail von Köln nach Frankfurt. Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Madrid (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Fahrt nach Segovia (UNESCO-Weltkulturerbe). Auf einem fast 100 m hohen Felsen thront die Stadt malerisch über der kastilischen Hochebene. In ihr bündeln sich die charakteristischen Schönheiten Kastiliens, wie malerische Gassen mit stolzen Adelshäusern, eine beeindruckende Burg und wunderbare Kirchen. Sie besichtigen den imposanten Festungspalast Alcazar, der als Paradebeispiel einer kastilischen Burg gilt. Die Innenräume wurden nach einem Brand 1862 mithilfe alter Zeichnungen prachtvoll rekonstruiert.
Die romanische Heilig-Kreuz-Kapelle Vera Cruz wurde von den Tempelrittern gegründet. Sie liegt unterhalb der Stadtmauer und birgt in der Lignum-Crucis-Kapelle einen wunderbaren gotischen Altar.
Herausragend ist auch der 728 m lange Acueducto Romano, das größte noch erhaltene römische Bauwerk Spaniens. Es wurde unter Kaiser Trajan (1. Jh.) mit großer Kunstfertigkeit erbaut und fasziniert noch immer durch seine schlichte Eleganz.
3 Übernachtungen in Segovia.

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2. Tag Ausflug: Turégano – Pedraza

Über die kastilische Hochebene geht es heute in das Bischofsstädtchen Turégano, wo Sie die imposante Burg aus dem 13. bis 15. Jh. und die im Innern liegende romanische Kirche besuchen. Ein doppelter Mauerring umschließt die Burg, deren Silhouette von einem mächtigen Bergfried beherrscht wird.
Weiterfahrt nach Pedraza, das als Geburtsort Kaiser Trajans gilt. Auf einem großen Felsblock erhebt sich die mächtige, strenge Festung in gotischem Stil. Sie befindet sich in Privatbesitz und wurde im 20. Jh. von dem spanischen Maler Ignacio Zualaga gekauft, der hier sein Atelier hatte. Heute befindet sich in der Burg ein ihm gewidmetes Museum.

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3. Tag Ausflug: Cuéllar – Medina del Campo – Coca

Die Silhouette der im Mittelalter bedeutenden Stadt Cuéllar wird durch die Türme ihrer Pfarrkirchen geprägt. Die gut erhaltene Burg aus dem 15. Jh. war mehrfach Sitz der Katholischen Könige. Beeindruckend ist der große Innenhof im Stil der Renaissance und mehrere Säle mit sehr schönen Täfelungen.
Weiterfahrt nach Medina del Campo, das bis zum Ende des 16. Jh.s, dank seiner günstigen Lage am Fluss Zapardiel, ein bedeutender Handelsplatz in Europa war. Die berühmte Festungsanlage Castillo de la Mota gilt als eine der schönsten des Landes. Königin Isabel wuchs hier auf und verstarb auch in Medina del Campo. Danach wurde sie Wohnsitz ihrer Tochter, Johanna der Wahnsinnigen, und Anfang des 16. Jh.s Staatsarchiv und Gefängnis.
Auf der Rückfahrt nach Segovia machen Sie einen Abstecher zum Castillo de Coca, einem wunderbaren Beispiel für eine Burganlage im Mudéjar-Stil, die mit den typischen, in geometrischen Mustern angeordneten Backsteinen errichtet wurde.

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4. Tag Ampudia – Peñafiel – Burgos

Heute verlassen Sie Segovia und fahren nach Ampudia in der Provinz Palencia. Die gotische Burganlage von Ampudia aus dem 13. bis 15. Jh. ist an den Resten der Stadtmauer gelegen und hat einen quadratischen Grundriss mit Turmbauten an den Ecken. Im Innern sind einige schöne Salons mit Stuckarbeiten an Türen und Fenstern zu sehen sowie eine bemerkenswerte archäologische und ethnografische Ausstellung.
In der Umgebung von Valladolid besuchen Sie in Peñafiel eine mächtige Festung aus dem 14. Jh. Im 15. Jh. wurde sie mit zwölf zylindrischen Türmen und einem hohen Bergfried ausgebaut. In der Burg ist ein, nicht nur aus architektonischer Sicht, sehr reizvolles Museum für Weine aus dem Anbaugebiet Ribera del Duero untergebracht. Besonders die Rotweine der Region zählen zu den besten Spaniens. Freuen Sie sich auf eine Weinverkostung!
Im Anschluss geht es weiter nach Burgos.
1 Übernachtung.

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5. Tag Burgos – El Burgo de Osma

Burgos ist eine der bedeutendsten Kathedralstädte des Landes und wichtige Station des Jakobsweges.
Bei einem Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt besuchen Sie die imposante gotische Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren vielen Seitenkapellen. Sie wurde im 13. Jh. von dem Kölner Dombaumeister Juan de Colonia erbaut und vereint den vornehmen Flamboyantstil aus Frankreich und Deutschland mit spanischen, üppig dekorativen Elementen. Zu den schönsten Werken zählen das herrliche, 54 m hohe Sternengewölbe der Vierungskuppel, das Chorgestühl und der Chor.
Weiterfahrt nach Gormaz, wo sich die eindrucksvollen Ruinen einer maurischen Burganlage aus dem 10. Jh. befinden. Mit einer Länge von 380 m und 28 Türmen gilt sie als die größte Burg Europas im Mittelalter.
Sie erreichen nun Ihr Tagesziel El Burgo de Osma. Das alte Bischofsstädtchen wurde von den Westgoten gegründet. In der Abgeschiedenheit seiner Mauern ist die altkastilische Atmosphäre gut zu spüren. Das Stadtbild wird von der gotischen Kathedrale mit ihrem 72 m hohen Barockturm beherrscht. Die Capilla Mayor besticht u. a. durch ein schönes Retabel (1552–1556) von Juan de Juni.
Sie übernachten in einem Hotel an der stimmungsvollen Plaza Mayor mit ihren Arkaden und noblen Barockbauten.

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6. Tag Molina de Aragón – Sigüenza

Nach dem Frühstück fahren Sie in die Provinz Guadalajara nach Molina de Aragón. Bei einem Besuch des malerischen Ortes, der von dem „El Cinto“ genannten Festungswall umgeben ist und unter Denkmalschutz steht, statten Sie der eindrucksvollen Festungsanlage einen Besuch ab.
Weiter geht es nach Sigüenza in Kastilien-La Mancha. Bei einem Rundgang durch die von Adels- und Bürgerhäusern gesäumte Altstadt besichtigen Sie in der spätromanischen Kathedrale „El Doncel“, eine der schönsten spätgotischen Skulpturen des Landes.
Sie übernachten im Parador, der in einer Burg aus dem 12. Jh. untergebracht ist. Der Blick auf die Stadt ist fantastisch!

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7. Tag Alcalá de Henares - Madrid – Köln

Auf dem Rückweg nach Madrid statten Sie Alcalá de Henares, dem Geburtsort des spanischen Nationaldichters Miguel Cervantes, einen Besuch ab. Die Geschichte der Stadt ist eng mit ihrer Universität (UNESCO-Weltkulturerbe) und insbesondere dem Sprachenstudium verbunden. Bereits 1517 wurde die erste mehrsprachige Bibel (Latein, Griechisch, Chaldäisch und Hebräisch) veröffentlicht.
Bei einem Rundgang sehen Sie die großartige platereske Fassade des Colegio Mayor de San Ildefonso, das 1498–1508 als Universität erbaut wurde. Majestätisch zeigt sich der dreistöckige Patio Mayor, durch den man den eleganten Patio Trilingüe erreicht. Bemerkenswert ist auch der Festsaal mit seiner Kassettendecke im Mudéjar-Stil. Hier wird jedes Jahr der „Premio Cervantes“ verliehen, der in der spanischsprachigen Welt eine dem Literaturnobelpreis ähnliche Bedeutung hat.
Nach der Mittagspause heißt es, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, Abschied nehmen von Kastilien. Fahrt zum Flughafen Madrid und Rückflug nach Frankfurt.
Fahrt mit Lufthansa Express Rail von Köln.

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Bildnachweis:

Segovia Alkazar © Turespaña
Segovia Aquädukt © Turespaña
Pedraza CCBYND2.0-Neticola-at-flickr
Festung Coca CCBYSA3.0-Bas van Oorschot-at-WikimediaCommons
Vendimia Ribera de Duero CCBY2.0-David Álvarez Carretero-at-flickr
Burgos Kathedrale CCBY2.0_Mario Martí-at-flickr
Castillo de Peñafiel CCBY2.0-Miguel. (respenda)-at-flickr
El Burgo de Osma CCBYND2.0-santiagolopezpastor-at-flickr
Sigüenza Parador CCBYSA2.0-manelzaera-at-flickr

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin zu Köln i.R.
  • Übernachtungen in 4-Sterne-Hotels, darunter der Parador in Sigüenza
  • Segovia mit Alcazar und Aquädukt
  • Festung Pedraza mit Museum Zualaga
  • Medina del Campo mit der Festung Castillo de la Mota
  • Burgen von Coca und Ampudia
  • Festung Peñafiel mit Weinmuseum
  • Kathedrale von Burgos
  • Bischofsstadt El Burgo de Osma mit Kathedrale
  • Festung Molina de Aragón
  • Alte Universität von Alcalá de Henares

Segovia Alkazar © Turespaña
Segovia Aquädukt © Turespaña
Pedraza CCBYND2.0-Neticola-at-flickr
Festung Coca CCBYSA3.0-Bas van Oorschot-at-WikimediaCommons

Reiseverlauf

  1. Köln – Madrid – Segovia
  2. Ausflug: Turégano – Pedraza
  3. Ausflug: Cuéllar – Medina del Campo – Coca
  4. Ampudia – Peñafiel – Burgos
  5. Burgos – El Burgo de Osma
  6. Molina de Aragón – Sigüenza
  7. Alcalá de Henares - Madrid – Köln


Vendimia Ribera de Duero CCBY2.0-David Álvarez Carretero-at-flickr
Burgos Kathedrale CCBY2.0_Mario Martí-at-flickr
Castillo de Peñafiel CCBY2.0-Miguel. (respenda)-at-flickr
El Burgo de Osma CCBYND2.0-santiagolopezpastor-at-flickr
Sigüenza Parador CCBYSA2.0-manelzaera-at-flickr

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachleitung:

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin i.R. Nach einem Architekturstudium in Stuttgart, Vertiefung in Denkmalpflege, folgte ein Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Stuttgart, Wien, Bonn und Kiel, mit einem Forschungsjahr in Straßburg und der Promotion über das Straßburger Münster. Prof. Dr. Barbara Schock-Werner ist Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung und war von 1999 bis 2012 Dombaumeisterin zu Köln. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den Bereichen mittelalterliche Architektur und Bauorganisation.

Termine

  • 12.10.2019 – 18.10.2019

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