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Im Land der Vulkane und „Schwarzen Madonnen“ - A_AUVZDV

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Auvergne
Im Land der Vulkane und „Schwarzen Madonnen“

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 09.08. - 18.08.2019
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„Am Anfang schuf Gott die Auvergne. Und dann lange Zeit nichts, nichts, nichts. Und dann den Rest der Welt“ (Henri Pourrat, 1959).

Eine Reise in diese unberührte Region ist voller einmaliger Naturerlebnisse und einzigarti-gem, architektonischem Formengut: Hier hat der europäische Kirchenbau in der Romanik eine eigene, besondere und prägende Spielart gefunden – die „Auvergnatische Pyramide“. Vor allem die „Vièrges Noires“, die berühmten „Schwarzen Madonnen“, deren „Urbild“ Ludwig der Heilige von einem seiner Kreuzzüge hierhin mitgebracht haben soll, werden Sie immer wieder ins Staunen versetzen.
Durch die Auvergne führt einer der wichtigsten mittelalterlichen Pilgerwege nach Santiago de Compostela. Davon zeugt ein Reichtum an romanischen Bauwerken in einem vorzügli-chen Erhaltungszustand, wie sonst nirgendwo in Europa.
Lernen Sie mit uns nicht nur die faszinierenden kunsthistorischen Highlights der Auvergne, sondern auch Land und Leute und besonders die traditionelle, bodenständige Küche kennen!


1. Tag Köln – Dracy-le-Fort

Fahrt im modernen Fernreisebus ab Köln bis nach Dracy-le-Fort (Vorübernachtung in Köln auf Anfrage).
In Dracy-le-Fort beziehen Sie Ihr erstes Hotel für eine Zwischenübernachtung.

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2. Tag Im Schatten der Vulkane

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter nach Clermont-Ferrand. Die Hauptstadt der Auvergne besitzt zwei historische Zentren: Montferrand mit seinen vielen historischen Palais und Bürgerhäusern und Clermont, die altehrwürdige Bischofsstadt. Hier dominiert vor allem die gotische Kathedrale sowie die Basilika Notre-Dame-du-Port, eines der großartigsten Beispiele auvergnatischer Romanik.
Rundgang durch die Doppelstadt, mit der schönen Markthalle, hin zur Basilika, Kathedrale und dem wunderschönen Renaissance-Brunnen.
Anschließend beziehen Sie Ihre Zimmer für die nächsten 3 Übernachtungen im Zentrum von Clermont-Ferrand.

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3. Tag Bürger – Klerus – Adel

Am Morgen Fahrt und Rundgang durch das schöne Riom. Der malerische Ort hat sein mittelalterliches Stadtbild bis heute bewahrt.
Die Abteikirche von Mozac birgt einen romanischen Kapitellzyklus und einen kostbaren Kirchenschatz.
Zu Mittag erreichen Sie den mondänen Badeort Vichy. Bei einem Rundgang können Sie die vielen Bauten der Empirezeit bewundern.

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4. Tag Kirchen – Käse – Vulkankegel

Heute besuchen Sie die westliche Auvergne und lernen mit den Kirchen von Issoire und Saint-Nectaire zwei weitere Höhepunkte der auvergnatischen Romanik kennen. Beide gehören zu den sechs Hauptkirchen der romanischen auvergnatischen Bauschule in der Basse-Auvergne, einer Landschaft um die Stadt Clermont-Ferrand.
Die Abteikirche von Issoire, St Austremoine, gilt mit ihrer spätkarolingischen Krypta als die stilreinste. Der Bau der Kirche scheint in einer einzigen Ausführungskampagne ohne jede Unterbrechung abgeschlossen worden zu sein.
Im pittoresken Tal des Chambon liegt die Kirche St Nectaire. Die ehemalige Wallfahrts- und Prioratskirche beeindruckt mit original bemalten romanischen Kapitellen.
Im Anschluss an die beiden Kirchenbesichtigungen besuchen die einen Keller, in dem der berühmte Saint-Nectaire-Käse reift. Verkosten Sie den herrlichen Käse, ein Gaumenschmaus!
Auf landschaftlich schöner Strecke geht es durch den südlichen Vulkanpark der Mont Dore. Sie erreichen die vulkanreiche Gebirgskette der Puys Mont Dômes, einem unbeschreiblichen Naturschauspiel!
Auffahrt mit der Zahnradbahn zum Puy de Dôme, dem höchsten Kegelvulkan des Massivs. Der leise und umweltfreundliche „Panoramiques des Dômes" ermöglicht einen sicheren Zugang zum Gipfel und bietet seinen Besuchern ein einzigartiges Rundumpanorama über die Vulkangipfel des ganzen Departements (wetterabhängig).

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5. Tag Auvergnatische Lebensart

Das erste Ziel auf dem Weg in den Süden der Auvergne ist der Marienwallfahrtsort Orcival mit seiner beeindruckenden romanischen Kirche. Auf landschaftlich besonders reizvoller Strecke erreichen Sie Salers, ein romantisches Landstädtchen, in dem seit Jahrhunderten die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Gemütlicher Rundgang durch das mittelalterliche Dorf. Danach Weiterfahrt nach Aurillac und Hotelbezug für 2 Übernachtungen.

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6. Tag Im Zeichen der Jacobsmuschel

Im schmalen grünen Tal der Ouche liegt der kleine Ort Conques mit etwa 250 Einwohnern. Inmitten des Ortskerns drängen sich die alten Häuser um die romanische Klosterkirche. Die wunderbare Lage und die Qualität der Architektur sowie die Skulpturen des Gerichtsportals mit seinen bildhaften Darstellungen von Endzeit-Szenarien machen Sainte Foy zum Nonplusultra einer Pilgerkirche auf dem Weg nach Santiago. Bestaunen Sie den wertvollsten Kirchenschatz Frankreichs mit prachtvollen Reliquienbehältern aus Gold und Edelsteinen.
Seit 1998 ist die Kirche Teil des Weltkulturerbes der UNESCO „Jakobsweg in Frankreich“.
Sie bummeln gemeinsam durch den Ort, der von der Vereinigung Les plus beaux villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs gekürt wurde.

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7. Tag Berge und Basalt

Überwältigend ist die Fahrt durch die Bergwelt der Monts du Cantal und den Naturpark Volcans d'Auvergne nach Saint-Flour, der „schwarzen Stadt“ in prachtvoller Lage auf einem Basaltplateau. Am Nachmittag kommen wir nach Brioude. Besuch der größten romanischen Kirche der Auvergne, der ehemaligen Stiftskirche St Julien.
Anschließend Weiterfahrt durch den Naturpark Livra-dois-Forez zum Hotel in Le Puy-en-Velay.
Zimmerbezug für 2 Übernachtungen.

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8. Tag Das ganze Mittelalter

Steile Vulkankegel und romanische Kirchtürme geben dem Stadtbild von Le Puy-en-Velay sein einzigartiges Gepräge. Stadtrundgang und Besuch der mächtigen Kathedrale Notre-Dame aus dem 11. Jh. mit romanischem Vorbau und Kreuzgang. Bis heute ist der Kirchenbau einer der bedeutendsten Pilgerstätten Frankreichs.
Den Nachmittag widmen Sie der Kathedrale von La Chaise-Dieu. Zur ungewöhnlich kostbaren Ausstattung der ehemaligen Abteikirche gehören Brüsseler Wandteppiche, das gotische Chorgestühl und das berühmte Totentanzfresko von 26 m Länge.
Nach unserer Rückkehr nach Le Puy haben Sie die Gelegenheit die kleine Kapelle Saint Michel d'Aiguilhe zu besuchen, die spätkarolingische Fresken aufnimmt. Zu erreichen ist dieses einzigartige Kleinod, das auf der Spitze einer 80 m steilen Vulkannadel erbaut wurde, über 268 Stufen.

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9. Tag Königliche Grablegen

Fahrt von Le Puy nach Bourg-en-Bresse. Hier besuchen Sie das ehemalige Kloster Brou, Grabkirche der Margarete von Österreich und ein großes Bauwerk der Spätgotik. Wegen seiner harmonischen Gesamtgestaltung der Fenster, der Grabmäler und vor allem wegen seiner einzigartigen Steinmetzarbeiten ist Brou ein Bauwerk von höchstem künstlerischem und historischem Rang.
Weiterfahrt zur Zwischenübernachtung in Dracy-Le-Fort und einem letzten gemeinsamen Abendessen im Hotel-Restaurant.

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10. Tag Rückfahrt nach Köln

Heute heißt es Abschied nehmen. Rückfahrt nach Köln und Ankunft am frühen Abend.

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Bildnachweis:

Puy de Dome - Panoramaaussicht CCBY Arnaud Fraioli-at-flickr
Notre-Dame-du-Port CCBY Romary-at-wikimedia.commons
Saint-Nectaire-Käse CCBYSA Andrea Kirkby-at-flickr
Puys Mont Domes CCBY Jean-Francois Phillips-at-flickr
Salers CCBY jean-marie clausse-at-flickr
Conques CCBYSA Jean-Pol GRANDMONT-at-wikimedia.commons
Kloster Brou CCBYSA Jochen Jahnke-at-wikimedia.commons

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachreiseleitung: Dr. Meike Droste, Archäologin und Kunsthistorikerin
  • Hauptstadt der Auvergne: Clermont-Ferrand
  • Kirchen, Käse und Vulkankegel
  • Auffahrt mit der Zahnradbahn zum Puy der Dôme
  • Marienwallfahrtsort Orcival und das mittelalterliche Dorf Salers
  • Auf den Spuren des Jakobsweges

Puy de Dome - Panoramaaussicht CCBY Arnaud Fraioli-at-flickr
Notre-Dame-du-Port CCBY Romary-at-wikimedia.commons
Saint-Nectaire-Käse CCBYSA Andrea Kirkby-at-flickr

Reiseverlauf

  1. Köln – Dracy-le-Fort
  2. Im Schatten der Vulkane
  3. Bürger – Klerus – Adel
  4. Kirchen – Käse – Vulkankegel
  5. Auvergnatische Lebensart
  6. Im Zeichen der Jacobsmuschel
  7. Berge und Basalt
  8. Das ganze Mittelalter
  9. Königliche Grablegen
  10. Rückfahrt nach Köln


Puys Mont Domes CCBY Jean-Francois Phillips-at-flickr
Salers CCBY jean-marie clausse-at-flickr
Conques CCBYSA Jean-Pol GRANDMONT-at-wikimedia.commons
Kloster Brou CCBYSA Jochen Jahnke-at-wikimedia.commons

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Fachreiseleitung: Dr. Meike Droste, Archäologin und Kunsthistorikerin
Dr. Meike Droste studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Vor- und Frühgeschichte in Köln, Bonn und Athen. Seit 1987 konzipiert und leitet sie akademische Studienreisen. Sie ist auf die Antike des Mittelmeerraumes, die Kelten, byzantinische Kunst (v.a. Wandmalerei) und Architektur des Mittelalters (Romanik/Gotik) spezialisiert. Mit Begeisterung wandelt sie auf den Spuren der Impressionisten und ihrer Zeit. Zudem kann sie auf eine über 30jährige Ausgrabungstätigkeit (Köln, Athen, Olympia, Samos, Messene, aktuell in Paphos/Zypern) zurückblicken und veröffentlichte als freie Autorin bisher Publikationen zu Irland, Südfrankreich, ihrer zweiten Heimat (Provence) und Zypern. Ihre Devise „so viele Kulturen man kennt, sooft ist man Mensch“ überträgt sie mit Leidenschaft auf ihre langjährigen Reiseziele Frankreich, Griechenland, Irland/England, Malta, Republik Mazedonien (FYROM) und Zypern (lizenziert). Neben der Geschichte und Betrachtungen zur Kunst eines Landes liegen ihr aber besonders dessen Menschen und deren Lebensart, sowie das Hier und Heute am Herzen. Gerne verlässt sie auch die üblichen Touristenpfade und ermöglicht so den Mitreisenden ungeahnte Einblicke in die jeweilige Kulturlandschaft. Ihr Talent, die Verbindung zwischen Antike und Gegenwart verständlich und anschaulich zu vermitteln, macht jede ihrer Reisen zu einem Erlebnis.

Termine

  • 09.08.2019 – 18.08.2019

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