Tel. 0221-801952-0 | Mo. - Fr. 9:00 - 17:00 Uhr | Kontakt

Reisefinder - Marrakesch – Exotische Blütenpracht - A_MARZDV-19

Conti-Reisen / Reisefinder / Studienreisen / Afrika / Marokko / Marrakesch – Exotische Blütenpracht - A_MARZDV-19

Reisen-finden Erweiterte Suche VolltextsucheReisekalender


Marrakesch – Exotische Blütenpracht

In Kooperation mit dem Zentral-Dombau-Verein zu Köln



Reisetermin: 29.03. - 04.04.2019
Jetzt anmelden

Marrakesch ist viel mehr als eine Oase, sondern auch eine echte Gartenstadt. Hier entfalten sich Grünflächen, die von der Anziehungskraft der Marrakchis für die Kunst der Gärten zeugt.
Neben den prächtigen Ménara-Gärten und dem Jardin Majorelle erkunden Sie auch einige Geheimtipps, wie den Jardin Secret, den Rosengarten der Koutoubija-Moschee oder den neuen Anima Garten des Künstlers André Heller.
Sie besuchen unter anderem eine Safranfarm, eine Kräuterapotheke, eine Argan-Kooperative sowie den Palmengarten von Marrakesch.
Tauchen Sie ein, in die unglaublich facettenreiche Welt der Pflanzen und Gewürze Marokkos – bedeutsam für die Pharmazie, die Kosmetik und die unverwechselbare und köstlichen Küche des Landes.
Sie sehen herrliche Bauwerke, Minarette, Paläste und prunkvolle Gräber und erleben orientalische Märchenszenen mit Springbrunnen und Säulenhallen, mit bunt gefliesten Wänden und Menschen in farbenprächtigen Gewändern, die stolz auf ihre Traditionen sind.
Ein Besuch der malerischen Hafenstadt Essaouira rundet diese wunderschöne Reise ab.


1. Tag Frankfurt – Marrakesch

Flug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Marrakesch (andere Abflughäfen auf Anfrage).
Nach der Ankunft werden Sie von der örtlichen Reiseleitung empfangen. Gemeinsam fahren Sie in die Stadt und beziehen Ihr Standorthotel für die nächsten 6 Übernachtungen.
Anschließend nehmen Sie erste Eindrücke der Stadt auf. Sie machen einen orientierenden Rundgang und besuchen den Djemaa el Fna, Marrakeschs zentralen Marktplatz. Unvergleichlich ist die orientalische Atmosphäre – jeden Tag aufs Neue ein faszinierendes Freiluft-Varieté: Gaukler, Akrobaten, Märchenerzähler, Schlangenbeschwörer, Musikanten und andere Spielleute stellen hier ihre Künste zur Schau.
Gemeinsames Abendessen im Hotel.

nach oben

2. Tag Marrakesch

Nach dem Frühstück setzten Sie die Besichtigung der pulsierenden Metropole fort. Die viertgrößte Stadt des Landes liegt, umgeben von Palmenhainen, auf 450 m Höhe in der fruchtbaren Haouz-Ebene.
Wahrzeichen ist die Koutoubia-Moschee mit dem 69 m hohen Minarett – ein Meisterwerk islamischer Architektur – das unter Yacoub el-Mansour fertiggestellt wurde (Außenbesichtigung). Die „Moschee der Buchhändler“ erhielt ihren Namen vom Souk für Schriftrollen, der um das Gotteshaus herum stattfand. Auf der spiralförmigen Rampe im Minarett wurden Baumaterialien nach oben befördert. Nach einer Restaurierung ist die Rosa-Färbung der Mauern heute wieder gut zu erkennen. Schlendern Sie durch den Rosengarten der Moschee und genießen Sie den Blick auf das einzigartige Gebäude.
Auf einem 8 ha großen Gelände entstand durch die Arbeit des Architekten El Haj Mohammed Ben Mekhi el Mifioui und dem Ingenieur Erckmann ein Gebäudekomplex aus ineinander verschachtelten Räumen, Höfen und Sälen, der Bahia-Palast. „Bahia“ bedeutet übersetzt „Brillanz“. Und mit seinem Glanz begeistert der Palast auch seine Besucher. Bestaunen Sie farbige Marmor- und Keramikfliesen, bunte Mosaike und den wunderschönen Innenhof. Dieser ist als Garten mit einem kleinen Brunnen in der Mitte angelegt. Es wachsen Orangenbäume, Zypressen, Bananenstauden und es duftet nach Jasmin.
Direkt hinter der Moschee al-Mansur (Außenbesichtigung), im ursprünglichen Garten der Gebetsstätte, liegen die Saaditen-Gräber. Die Anlage beherbergt die Gräber von sieben Sultanen und den Mitgliedern ihrer Familien sowie über 100 weitere Gräber, die sich auf zwei Mausoleen und einen begrünten Hof verteilen. So, wie die gesamte Innenstadt von Marrakesch, gehören auch die Grabstätten der Saaditen zum UNESCO-Welterbe. Sie gelten als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Der herrschaftliche Palast Dar el Bacha mit wunderbarer islamischer Architektur und schöner Gartenanlage wurde aufwendig renoviert und beherbergt heute das Musée des Confluences. Sie betreten den ruhigen Innenhof mit Palmen, Orangenbäumen und Rosensträuchern. In den Innenräumen sehen Sie vor allem Gemälde marokkanischer Künstler.
Nach der Besichtigung geht es zurück in den Trubel der Stadt: Gemeinsamer Abendimbiss auf dem Djemâa el Fna.

nach oben

3. Tag Die Gartenpracht von Marrakesch

Heute erreichen Sie zunächst den Jardin Majorelle mit seinem Museum. Inspiriert von den marokkanischen Palästen und Häusern mit ihren erfrischenden Gärten und Wasserspielen, plante der französische Maler Jacques Majorelle sein Haus mit Atelier und Garten für den er Pflanzen aus der ganzen Welt und aus verschiedenen Klimazonen sammelte. Angepflanzt wurden Palmen aus Kalifornien, Ostafrika, Indien, von den Kanarischen Inseln sowie aus dem Mittelmeer- und dem arabischen Raum. Verschiedene Bambuspflanzen, blühende Topfpflanzen und dekorative Wasserpflanzen setzen Akzente in dieser grünen Oase.
Bereits 1947 machte Majorelle seinen Garten der Öffentlichkeit zugänglich. Die Fassaden des Ateliers und andere Flächen sind in einem besonders schönen Kobaltblau gestrichen, das heute noch als „Majorelle-Blau“ bezeichnet wird. Nach dem Tod des Malers verwilderte und verwahrloste sein botanischer Garten im Laufe der Jahre jedoch zusehends und geriet mehr und mehr in Vergessenheit. 1980 kaufte der Modeschöpfer Yves Saint Laurent das Haus mit Garten und verwandelte ihn wieder in ein botanisches Juwel.
DDer Garten beherbergt heute das Islamische Kunstmuseum von Marrakesch, sowie das neue Museum, das Saint Laurent selbst gewidmet ist und Teile seiner persönlichen Kollektion umfasst.
Anschließend stehen weitere, prächtige Gärten auf dem Programm: Jardin Ménara, der Cyber Park sowie der Jardin Secret – einer der Geheimtipps der Stadt.
Die Ménara-Gärten wurden um 1200 n.Chr. angelegt und im Laufe des 19. Jh. erweitert. Eine Lehmmauer umgibt ausgedehnte Olivenpflanzungen, welche durch den Ménara-Pavillon am Wasserbecken zu einem der berühmtesten Postkartenmotive Marokkos avancierten. Das Lustschlösschen mit seinem grünen Pyramidendach soll Sultan Sidi Mohammed als Rückzugsort gedient haben, wenn er mit einer seiner Geliebten ungestört sein wollte.
Der Garten „Le Jardin Secret“ öffnete 2016 zum ersten Mal in seiner Geschichte seine Türen für die Öffentlichkeit. Er ist Teil der großen Tradition der stattlichen arabisch-andalusischen und marokkanischen Paläste und beherbergt herausragende Beispiele islamischer Kunst und Architektur.
Während des Besuchs einer Kräuterapotheke werden Sie in die unglaublich reiche Welt der Pflanzen und Gewürze Marokkos eingeführt. Sie lernen nicht nur die Bedeutung der Kräuter und Pflanzen Marokkos für die Pharmazie und die Kosmetik kennen, sondern auch Ihren Einsatz in der unverwechselbaren und köstlichen Küche des Landes.

nach oben

4. Tag Essaouira

Ein Ausflug führt Sie in die Hafenstadt Essaouira an der südmarokkanischen Atlantikküste.
Auf dem Weg zwischen Marrakesch und dem Meer gibt es eine einzigartige biologische Besonderheit: den Arganbaum. Er wächst weltweit nur noch in Südmarokko. Sie machen Halt an einer Arganöl-Kooperative und lernen die Einzelheiten der aufwendigen, traditionellen Arganöl-Gewinnung kennen. Das Öl ist nicht nur medizinisch und kosmetisch äußerst wertvoll, sondern auch zum Kochen und Würzen ein kulinarischer Genuss.
Anschließend Mittagessen auf einem Bio-Weingut mit Verkostung.
Sie erreichen Essaouira. Mit seiner vollständig erhaltenen Medina und seinen beeindruckenden Festungsbauten zählt die Stadt zu den schönsten Orten am Atlantik. Die Altstadt wurde im Jahre 2001 in die Liste der UNESCO-Weltkulturgüter aufgenommen.
Nach einem ausgiebigen Bummel kann man an kilometerlangen weißen Sandstränden in aller Ruhe relaxen und die Seele baumeln lassen. Orte, die schon Legenden wie Jimmy Hendrix oder Bob Marley verzauberten und Essaouira in den 60er Jahren zu ihrer Wahlheimat gemacht haben.
Rückfahrt nach Marrakesch.

nach oben

5. Tag Grüne Oasen rund um Marrakesch

Nach dem Frühstück brechen Sie auf zu einer kleinen Rundfahrt in Richtung der Palmeraie, im Norden von Marrakesch. Der Palmenhain umfasst mehr als 100.000 Bäume auf einer Fläche von über 13.000 ha. Seine Geschichte begann im 12. Jh. als die Almoraviden in Marrakesch herrschten und hier eine kleine Stadt von 300 ha und einen riesigen Garten von 555 ha anlegten – Gärten waren also schon immer sehr wichtig für die Stadt Marrakesch. Zu dieser Zeit wurden einige Palmenarten als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit verehrt. Die angelegten Kulturen waren zahlreich und die hohe Baumdichte erlaubt es, sich gegen die Hitze zu schützen.
Sie besuchen das Museum der Palmeraie, welches ganz im Zeichen der gegenwärtigen marokkanischen Kunst steht. Umgeben ist es von einem künstlerischen Garten. Natur und Kultur fügen sich so zu einem beeindruckenden Ganzen zusammen.
Anschließend haben Sie noch etwas Zeit in der wunderschönen Palmenoase zu verweilen.
Individuelle Mittagspause.
Am Nachmittag steht der Besuch im Beldi Country Club auf dem Programm. Das Luxushotel liegt etwas außerhalb der Stadt in einem grünen, aromatischen Garten mit Orangen und Olivenbäumen.
Gemeinsame Tee-Pause mit marokkanischen Süßigkeiten.
Anschließend Rückfahrt und gemeinsames Abendessen im Hotel.

nach oben

6. Tag Tal des Ourika

Heute fahren Sie Richtung Süden in das romantische Tal des Ourika. Unterwegs halten Sie am Garten „Anima“, André Hellers Paradies in Marrakesch. Der österreichische Künstler eröffnete im April 2016 ein 7 ha großes Gelände, in dem kostbare, alte Pflanzen und vom Aussterben bedrohte Tiere eine neue Heimat finden. Er schuf sich ein „architektonisches und botanisches Selbstporträt“, mit allem, was er sich im Leben erwarb – dem Wissen über Inszenierungen, Düfte und Pflanzen, Licht und Schatten. Mit seinem Projekt werden auch alte Palmen und Bäume von Abbruchshäusern und aufgelassenen Farmen vor dem Abholzen gerettet. Zahlreiche Skulpturen von internationalen Künstlern und verschiedene Wasserspiele schaffen eine unvergleichliche Atmosphäre.
Zur Mittagszeit besuchen Sie eine Safran- und Kräuterfarm. Die aus der Schweiz stammende Besitzerin führt Sie durch die Anlage und erzählt Ihnen mehr von den besonderen Gewürzen und Aromen.
Überzeugen Sie sich anschließend bei einem gemeinsamen Mittagessen von der Schmackhaftigkeit und Qualität.
Am Nachmittag genießen Sie die Weiterfahrt durch das Ourika-Tal, eins der schönsten und am besten erhaltenen Täler Marokkos. Kleine Dörfer, die sich an steile Berghänge schmiegen, Wasserfälle und in die Wüste übergehende steinige Ebenen – am Rand des westlichen Atlas erwarten Sie einzigartige Eindrücke. Das klare schnellfließende Wasser des Flusses Ourika schneidet sich durch das Vorgebirge des Atlas und bewässert das Tal und die kleinen Dörfer mit seinen grünen Terrassen, Obstgärten und Feldern. Hier wächst auch die marokkanische Minze (Nanaminze), wichtig für das marokkanische Nationalgetränk.
Rückfahrt nach Marrakesch und gemeinsames Abschiedsabendessen im Restaurant.

nach oben

7. Tag La Mamounia – Frankfurt

Zum Abschluss Ihrer Reise besuchen Sie noch einen letzten bezaubernden Garten, der nicht unbeachtet bleiben darf. Die prächtige Anlage versteckt sich hinter den Mauern des Hotels La Mamounia welches 1922/1923 erbaut und Ende 2009 nach aufwendigen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet wurde. Die Stilikone in Sachen Luxushotels, begeistert mit Werken der talentiertesten Maler und Holzschnitzkünstler der Stadt, Säulen mit kunstvollen Verzierungen und mit hunderten handgeschmiedeter Laternen. Von Beginn an kamen namhafte Besucher – Winston Churchill verbrachte hier viele Winter, malte die Landschaft und schrieb Teile seiner Memoiren – und auch heute noch steigen hier gerne Filmstars und Adlige ab.
Im Schatten der Bäume genießen Sie ein letztes Mal den marokkanischen Minztee und lassen sich das herrliche Gebäck auf der Zunge zergehen.
Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

nach oben


Bildnachweis:

Garten André Heller © Conti-Reisen
Koutoubia Moschee CCBY alphis tay-at-flickr
Bahia-Palast CCBY David-at-flickr
Djemaa el Fna © Conti-Reisen
Jardin Majorelle © Conti-Reisen
Le Jardin Secret © Conti-Reisen
Arganöl Kooperative CCBYSA Danilo Tic-at-flickr
Essaouira CCBYSA Sébastien Bertrand-at-flickr
La Palmeraie de Marrakech CCBYSA Viault-at-wikimedia.commons
Safran © Conti-Reisen
La Mamounia CCBYSA martinvarsavsky-at-wikimedia.commons

Creative-Commons-Lizenzen:
CC BY (Namensnennung)
CC BY SA (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Höhepunkte

  • Fachleitung: Gudrun Esser, Gärtnermeisterin und Dozentin
  • 4-Sterne-Standorthotel in Marrakesch
  • Ménara-Gärten und Garten von Agdal
  • Geheimtipp: Jardin Majorelle und der neue Anima Garten des Künstlers André Heller
  • Ausflug nach Essaouira
  • Besuch einer Safranfarm, Kräuterapotheke und Argan-Kooperative
  • Marrakesch Lebhafter Platz Djemaa el Fna
  • Kulinarische Köstlichkeiten des Landes

Garten André Heller © Conti-Reisen
Koutoubia Moschee CCBY alphis tay-at-flickr
Bahia-Palast CCBY David-at-flickr
Djemaa el Fna © Conti-Reisen
Jardin Majorelle © Conti-Reisen

Reiseverlauf

  1. Frankfurt – Marrakesch
  2. Marrakesch
  3. Die Gartenpracht von Marrakesch
  4. Essaouira
  5. Grüne Oasen rund um Marrakesch
  6. Tal des Ourika
  7. La Mamounia – Frankfurt


Le Jardin Secret © Conti-Reisen
Arganöl Kooperative CCBYSA Danilo Tic-at-flickr
Essaouira CCBYSA Sébastien Bertrand-at-flickr
La Palmeraie de Marrakech CCBYSA Viault-at-wikimedia.commons
Safran © Conti-Reisen
La Mamounia CCBYSA martinvarsavsky-at-wikimedia.commons

Service

Reiseverlauf
Leistungen
Termine & Preise
Anmeldung
Reisebedingungen

Reisebeschreibung


Fachleitung

Gudrun Esser, Gärtnermeisterin und Dozentin

Termine

  • 29.03.2019 – 04.04.2019

nach oben